Miklos Barothy steht beim SSVE nicht mehr am Beckenrand. Foto: Herbert Rudel

Der ungarische Coach nennt private Gründe und will nun erst einmal Abstand vom Wasserball gewinnen.

„Mein Kopf war nonstop beim Wasserball“, sagt Miklos Barothy – und will das nun ändern. Überraschend hat der Ungar der Vereinsführung mitgeteilt, dass er mit sofortiger Wirkung als Trainer des Wasserball-Zweitligisten SSV Esslingen zurücktritt. Er nennt dafür private Gründe: „Meine Tochter wird bald drei Jahre alt, ich möchte mehr Zeit für die Familie haben.“ Den Zeitpunkt am Ende des Jahres wählte er, „damit der Verein Zeit hat, einen Nachfolger zu suchen.“ Das nächste Spiel haben die Esslinger am 25. Januar gegen den Düsseldorfer SC. „Es kam sehr überraschend“, sagt Vorständin Carola Orszulik, „persönlich habe ich großes Verständnis, wir sind gut miteinander.“ Mit potenziellen Nachfolgern sei sie bereits im Gespräch. Co-Spielertrainer Valentin Finkes hat jedoch abgewunken, weil er selbst weiter spielen will.

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