Der Durchschnittsdummy ist 1,78 Meter groß und wiegt 80 Kilo. Er ist die Norm in vielen Testlaboren. Foto: picture alliance/dpa

Zu kalte Büros, lange Schlangen vor der Toilette, schlecht verträgliche Medikamente – weil zu wenige Daten über Frauen erhoben und in der Entwicklung berücksichtigt werden, haben sie Nachteile im Alltag. Bisweilen kann dieser „Gender Data Gap“ sogar tödlich sein.

Stuttgart - Offenbar braucht es selbst für die Position des Crashtest-Dummys dringend eine Frauenquote. Die Figuren, die da an die Wand fahren, in andere Autos rasen oder sich im Dienste der Sicherheit überschlagen, sind in vielen Testlaboren fast ausschließlich Männern nachempfunden. Der sogenannte 50-Prozent-Dummy, den das Gesetz bislang vorschreibt, ist 1,78 groß und 80 Kilogramm schwer, auch Muskelverteilung und Wirbelsäulenaufbau entsprechen dem männlichen Körperbau. Eine Einseitigkeit, die Folgen hat: Frauen haben ein fast 50 Prozent höheres Risiko, bei Unfällen schwer verletzt zu werden, als Männer und tragen dreimal so oft ein Schleudertrauma davon.

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