Die Polizei warnt vor Betrügern. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/Martin Gerten

Wie die Polizei berichtet, gab es in den vergangenen Stunden Anrufe von Betrügern.

Filderstadt - Zur Stunde rollt eine Welle von betrügerischen Telefonanrufen über Filderstadt im Kreis Esslingen hinweg, berichtet die Polizei.

Die Kriminellen geben sich als Polizeibeamte oder andere Amtspersonen aus, erkundigen sich nach Geld und Wertsachen, die bei Personen zu Hause oder bei der Bank angeblich nicht mehr sicher sind und drängen dazu, diese zur Verwahrung an die Polizei zu übergeben.

Die Polizei rät: Schützen Sie sich, indem Sie sofort auflegen, wenn Sie einen Anruf dieser Art von einem vermeintlichen Polizeibeamten erhalten!

Gehen Sie nicht auf das Gespräch ein. Es handelt sich um einen Anruf von Kriminellen! Die echte Polizei fragt Sie niemals nach Geld oder Wertsachen und würde diese auch niemals in Verwahrung nehmen. Das Polizeipräsidium Reutlingen warnt vor diesen Betrügern und gibt folgende Hinweise:

- Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer, den Namen und die

angegebene Dienststelle des Anrufers und legen Sie sofort

vollständig auf.

- Lassen Sie sich auf kein Gespräch ein - die Betrüger nutzen das

sofort für ihre Zwecke aus!

- Nehmen Sie stattdessen Kontakt mit der Ihnen bekannten

Polizeidienststelle in Ihrer Nähe auf. Wichtig: Nicht die

Rückruftaste drücken, sonst landen Sie wieder bei den

Kriminellen. Suchen Sie die Nummer selbst heraus oder wählen Sie

den Polizeinotruf 110.

- Geben Sie nie Informationen über Ihre persönlichen und

finanziellen Verhältnisse preis.

- Übergeben Sie nie einem Fremden Bargeld oder Wertgegenstände,

egal mit welcher Geschichte er bei Ihnen vorspricht.

- Lassen Sie Ihr Vermögen da, wo es ist, und heben Sie kein Geld

ab, um es einem angeblichen Polizeibeamten oder sonst einer

angeblichen Amtsperson zu übergeben.

- Ziehen Sie einen Angehörigen oder eine Person Ihres Vertrauens zu Rate.

Das Polizeipräsidiums Reutlingen hat in eigens produzierten Videos einen solchen Anruf nachgestellt und gibt Tipps und Hinweise, um mögliche Opfer aber insbesondere auch die Angehörigen der oft älteren Geschädigten zu sensibilisieren.

Die Videos sind im Internet auf der Homepage des Polizeipräsidiums Reutlingen unter https://ppreutlingen.polizei-bw.de, der Facebook-Seite des Polizeipräsidiums Reutlingen unter www.Facebook.com/PolizeiReutlingen/Videos und auf Twitter bei twitter.com/PolizeiRT zu finden.

Weitere Tipps und Informationen zum Schutz vor diesen Betrügern finden sich auch unter www.polizei-beratung.de

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