Bundeskanzler Friedrich Merz (re.) und CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel im Wahlkampf Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Überschießende Reformvorstöße und die Unzufriedenheit mit Berlin werden zur Belastung für die CDU-Kampagne im Südwesten, meint unsere Autorin Bärbel Krauß.

Mit Blick auf den Bundesparteitag hat die CDU den überschießenden Sozial- und Wirtschaftsreformeifer ihrer Hintersassen fürs Erste kanalisiert. Der Antrag zur diffamierenden Lifestyle-Teilzeit wurde entschärft; die Regierung hat zudem klar gestellt, dass Zahnbehandlungen nicht eben mal so aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen werden. Damit mag sich die Parteispitze samt ihrem Chef Friedrich Merz beruhigen. Seiner Wiederwahl mit einigermaßen ordentlichem Ergebnis bei dem Parteitag in Stuttgart kann er nach den jüngsten Turbulenzen halbwegs entspannt entgegen sehen.

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