Zerstörungen unbeschreiblichen Ausmaßes, hier in Pforzheim, verursachte dieser Krieg. Foto: dpa/dpa

Der unbedingte Wille zur Verständigung ist die große Lehre des Zweiten Weltkriegs, kommentiert Dieter Fuchs.

Stuttgart - Kein Nachkriegsgeborener kann das Leid und die Verwüstung ermessen, die dieser Krieg verursacht hat, sechs lange Jahre. Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg mit etwa 60 Millionen Opfern – die bisher größte selbst verschuldete Katastrophe der Menschheit. Die Mehrheit unserer Vorfahren, trotzdem sie im Hass erzogen und zum Hass getrieben worden war, zog daraus eine erhabene Lehre. Man muss in dieser globalen Gemeinschaft seinen Feind nicht lieben, aber man muss ihm die Hand reichen, wenn es irgend geht, sich mit ihm zusammenschließen, gemeinsame Räume schaffen zur Verständigung und zum Ausgleich, um eine solche Katastrophe künftig zu verhindern. Eine heute fast unvorstellbare Willensleistung.

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