Charles de Gaulle in der offenen Mercedes-Limousine. Rechts neben ihm Ministerpräsident Kurt Georg Kiesinger Foto: /Archiv dfi

Der französische Präsident Charles de Gaulle kommt 1962 für sechs Tage zur ersten offiziellen Staatsvisite über den Rhein. Am 9. September hält er seine berühmte Rede in Ludwigsburg. Sie wird noch lange nachwirken.

Staub wirbelt auf vor dem Südportal des Ludwigsburger Barockschlosses. Kurz nach der Kurve geht noch während der Fahrt an der schwarzen Limousine die Beifahrertüre auf. Es ist bald 18 Uhr. Ein Mann in dunklem Anzug springt heraus, eilt zur Freitreppe und kündigt die Ankunft des Staatsgastes an. Er werde sich allerdings verspäten.

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