Weist Veronika Goldammer den Weg zum dritten Nellinger Saisonsieg? Foto: Herbert Rudel - Herbert Rudel

Die Handball-Vorschau zu Wochenende.

EsslingenEs ist ein handballerisches Super-Wochenende aus regionaler Sicht. Ausnahmslos alle 17 Teams aus dem EZ-Land von der Landesliga aufwärts sind im Einsatz – wann hat es das zuletzt gegeben? Jedes dieser Spiele hat seine Vor- und wird eine neue Geschichte schreiben.

Männer – 3. Liga

Die Lockerheit ist beim TV Plochingen wieder da, der Sieg am vergangenen Samstag gegen die TSG Haßloch hat gut getan. „Wir werden die Emotionen mitnehmen“, sagt TVP-Trainer Michael Schwöbel vor dem nächsten Heimspiel am Samstag (20 Uhr). „Im TuS Dansenberg erwarten wir eine Spitzenmannschaft. Das Team hat die beste Abwehr der Liga und den besten Torhüter.“ Kevin Klier hat bereits bei den Eulen Ludwigshafen Bundesligaerfahrung gesammelt, genauso wie die beiden Rückraumspieler des Tabellenvierten, Jan Claussen und Robin Egelhof. Schwöbel: „Da müssen wir erstmal dagegen angehen und die Abwehr in Bewegung bringen.“ Der Tabellenelfte Plochingen war in der Trainingswoche dezimiert, der Einsatz von einigen ist noch unsicher: Philipp Gollmer hat eine starke Erkältung, Markus Petershans eine Oberschenkelblessur, David Spiler hat sich im vergangenen Spiel eine Wadenverletzung zugezogen. „Nichtsdestotrotz werden wir alles investieren“, sagt der Coach.

Frauen – 3. Liga

Zwischen dem TV Nellingen und dem HCD Gröbenzell bestehen freundschaftliche Beziehungen – die beiden Vereine haben auch immer wieder miteinander zu tun. In der vergangenen und der aktuellen Saison etwa spielten die A-Jugend-Teams in der Gruppenphase der Bundesliga gegeneinander – diesmal entschied der TVN-Nachwuchs beide Spiele für sich und zog so in die Zwischenrunde ein. Einige Spielerinnen aus der A-Jugend kommen auch im jeweiligen Dittligateam zum Einsatz, wenn auch bei Nellingen mehr als bei Gröbenzell. „Das Team ist erfahrener als unseres“, sagt Nellingens Trainerin Veronika Goldammer vor dem Drittligaduell am Sonntag (17 Uhr) in der Sporthalle 1 über den Konkurrenten – allerdings hatte auch Gröbenzell im Sommer einen personellen Umbruch hinter sich. Es gibt auch aktuelle Gemeinsamkeiten: Mit jeweils 5:9 Punkten sind die Teams Tabellennachbarn. „Gröbenzell hat ein sehr gutes Umschaltspiel über die linke Seite“, hat Goldammer beobachtet, betont aber gleichzeitig: „Wir wollen unser eigenes Spiel weiterentwickeln.“ Und da ist sie mit dem Weg des jungen Team insgesamt zufrieden. Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Torhüterin Stephanie Lukau.

Der TSV Wolfschlugen tritt am Samstag (19.30 Uhr) beim Letzten TG Pforzheim an. Die Favoritenrolle ist also klar verteilt. Die TG steckt allerdings auch deshalb unten drin, weil das Team zuletzt große Personalprobleme hatte. „Es waren sieben Verletzte, wir wissen nicht genau, wer davon zurückkommt“, sagt Wolfschlugens Teammanager Simon Vogel, „daher ist das für uns ein bisschen eine Wundertüte.“ Unter den Ausfällen der Pforzheimerinnen ist auch die frühere Nellingerin Desire Kolasinac, die in der vergangenen Saison die beste Torschützin der Liga war. Die Wolfschlugenerinnen wollen sich aber ohnehin auf die eigene Stärke konzentrieren – und davon dürfte ausreichend vorhanden sein.

Männer – BW Oberliga

Der Zweite TSV Neuhausen tritt beim 13. Neckarsulmer SU an, deshalb kommt Neuhausens Daniel Ross auch nicht drumherum zu sagen: „Als Favorit gehen wir schon in das Spiel.“ Aber die Neuhausener sind gewarnt, denn vor zwei Wochen vor der Begegnung beim TSV Weinsberg war das auch so und die MadDogs unterlagen mit 34:36. Vor allem in der Abwehr müssen die Neuhausener zulegen, das hat auch das anschließende, an sich sehr souveräne 40:32 gegen den TSB Schwäbisch Gmünd gezeigt. „Da müssen wir eine größere Dominanz an den Tag legen“, sagt Durst, der aber weiß, dass sich die Mannschaft auf ihre Offensive verlassen kann: „Da läuft es in dieser Saison richtig gut.“ Besonders bei Timo Durst, was wiederum besonders gut ist, weil Kapitän Hannes Grundler aufgrund seines Bänderrisses noch zwei bis drei Wochen fehlen wird. Kellerteam Neckarsulm erwartet Roos sehr kampfstark – heißt für die Neuhausener: Den Kampf annehmen und die spielerische Überlegenheit ausspielen.

Frauen – BW-Oberliga

Der TV Nellingen II ist am Samstag (20 Uhr) beim ebenfalls noch punktlosen Tabellennachbarn HG Oftersheim/Schwetzingen zu Gast. Verletzungs- und krankheitsbedingt war die Trainingsbeteiligung während der Woche eher mau. „Wir werden weiter auf unser Spiel aufbauen und versuchen, uns zu steigern“, sagt Trainerin Irina Kolpakowa. „Oftersheim/Schwetzingen ist ein stabiles Team und hat eine aggressive Abwehr. Unsere Hauptaufgabe wird sein, die Fehler zu minimieren.“

Männer – Württembergliga

Die Abschlussquote des TSV Deizisau ist es, die Arne Staiger aus dem TSV-Management Sorgen macht. Denn der Gastgeber am Samstag (19.30 Uhr), die zweitplatzierte SG Lauterstein , „macht das einfach immer richtig gut“, sagt Staiger. Bei den viertplatzierten Deizisauern fehlt dagegen die Konstanz. „Es wäre gut, wenn wir das annähernd so gut hinbekommen würden wie die SG“, sagt Staiger, „sonst gehen wir unter“. Nicht dabei mithelfen wird Marcel Killat, der beruflich unterwegs ist. „Vor allem in der Abwehr wird er uns fehlen“, sagt Staiger. Ob Torhüter Alin Ilii (Magen-Darm-Erkrankung) fit wird, ist unsicher. Staiger warnt bei der SG vor allem vor Linkshänder Jochen Nägele, der auf Rechtsaußen „überragend und verdammt schnell ist“.

„Bei uns geht es um jeden Punkt, wir müssen in jedem Spiel hundert Prozent geben“, sagt Sinisa Mitranic, Trainer der SG Hegensberg/Liebersbronn . So auch bei der HSG Langenau/Elchingen am Samstag (20 Uhr). „Das ist eine sehr gute Mannschaft mit schnellem Tempohandball“, sagt Mitranic über den Tabellennachbarn (10.) der SG (9.). Fehlen werden Max Hettich und Christian Bayer, der sich im Urlaub am Fuß verletzt hat.

„Jeder erwartet, in erster Linie wir selbst, dass wir da gewinnen“, sagt Trainer Veit Wager vor dem Spiel des TSV Wolfschlugen am Sonntag (17 Uhr) beim TV Altenstadt . Man hört aber schon heraus, dass das möglicherweise nicht so einfach wird – obwohl Wolfschlugen Dritter und Altenstadt Vorletzter ist. „Wir hatten praktisch keine effektive Spielvorbereitung und ich weiß auch noch nicht, welche Spieler zur Verfügung stehen“, erklärt Wager und berichtet von drei sicheren Ausfällen und drei Akteuren, die die Woche über nicht trainiert haben und nun „irgendwie auf die Zähne beißen müssen.“ Aber obwohl sich die Wolfschlugener seit Wochen mit Personalproblemen herumschlagen, haben sie zuletzt souverän das Spitzenspiel gegen die SG Lauterstein gewonnen. „Das war ein guter Auftritt und den Rückenwind müssen wir mitnehmen“, sagt Wager, der erwartet, dass es in Altenstadt „eklig“ wird: „Die Mannschaft hat zuletzt zwei Mal mit nur einem Tor verloren und gegen uns nichts zu verlieren.“

Die HSG Ostfildern hat nach dem guten Saisonstart zuletzt eine Durststrecke durchlebt. Nach vier Niederlagen in Folge spricht Betreuer Matthias Dunz nun von zwei „richtungsweisenden Spielen“ gegen die HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf am Sonntag (17 Uhr) in Ruit und am Freitag drauf bei der SG Hegensberg/Liebersbronn. Vielleicht kommt das Spiel gegen „Winzwidonz“ gerade richtig, denn die Mannschaft ist kampfstark und robust – da können die HSG-Akteure zeigen, dass sie alles reinhausen wollen, um die Wende herbeizuführen. „Wir wollen mit einem Heimsieg im Rücken und positiver Energie in das Derby bei Hegensberg/Liebersbronn gehen“, betont Dunz.

Frauen – Württembergliga

Es könnte so ein Spiel sein, in dem es auf die Kleinigkeiten ankommt. Der Zweite HSG Deizisau/Denkendorf (13:1 Punkte) tritt am Samstag (15.30 Uhr) beim Dritten TV Weilstetten zum Spitzenspiel an (12:2). „Wir müssen sehr, sehr clever spielen, um am Ende ein oder zwei Törchen mehr zu haben“, gibt HSG-Trainer Steffen Irmer-Giffoni vor und erzählt, dass er sich taktisch „ein paar Überraschungen“ überlegt hat – welche, sagt er freilich nicht. Kein Geheimnis ist, dass das Team die beiden Weilstettener Sommerzugänge Helen Schick und Stefanie Hotz in den Griff bekommen muss, die ansonsten zusammen für bis zu 20 Tore gut sind.

Der TV Reichenbach war von vielen Experten ganz vorne in der Tabelle erwartet worden. Nach sechs Spielen steht das Team mit 8:4 Punkten „nur“ auf Rang fünf. Kreisläuferin Maike Kienzlen wundert das weniger, denn ihr „war bewusst, wie stark die Liga diesmal ist“. Alles okay also? Fast. „Die Niederlage zuletzt gegen die TG Biberach ärgert uns schon“, sagt Kienzlen über das 24:33 – „vor allem, dass es am Ende so deutlich geworden ist.“ Vor dem Auftritt am Samstag (18 Uhr) beim Siebten TSV Urach wussten die Reichenbacherinnen, was zu tun war. „Wir haben zuletzt einfach zu viele Gegentore bekommen“, erklärt Kienzlen. „Darauf lag im Training der Fokus. Denn die Abwehr war unsere Stärke, da müssen wir wieder hinfinden.“ Zur Defensive gehören auch die Torhüterinnen, und da hat der TVR das Problem, dass der Einsatz sowohl von Katharina Wolf, die in Biberach trotz ausgekugeltem Finger durchgespielt hat, als auch Carina Schmidt (Knie und Rückenprobleme) fraglich ist. So wird auf jeden Fall Nadine Graf, die vor der Saison ins zweite Reichenbacher Team gewechselt war, mit ins Ermstal reisen.

„Die HSG Fridingen/Mühlheim ist auch ein Team, das schlechter dasteht, als man es dort selbst erwartet hatte“, sagt Tim Wagner, der Trainer des TSV Köngen , vor dem Aufeinandertreffen am Sonntag (16 Uhr) in Köngen. „Auch so ein Team“, weil eben die Köngenerinnen mit Platz zehn bislang ebenso hinter den eigenen Erwartungen geblieben sind wie der Konkurrent. Das heißt aber auch: Beide Teams können mehr, als sie bisher gezeigt haben. Die Köngenerinnen haben zuletzt beim Schlusslicht TSV Zizishausen zumindest den zweiten Saisonsieg geholt und dabei immerhin 36 Tore geworfen, Fridingen/Mühlheim hält Wagner als Zweiter der vergangenen Saison ohnehin für ein starkes Team. „Die HSG spielt eine offene Abwehr, da müssen wir klug agieren und nicht zu schnell abschließen“, fordert er.

Männer – Landesliga

„Ich bin gespannt, wer am Sonntag aufläuft “, sagt Simon Halblizel. Der Trainer des TSV Köngen hatte am Donnerstag lediglich sechs Leute im Training. „Die halbe Mannschaft ist krank“, sagt der Coach des Tabellenführers. Deshalb konnte sich das Team gegen die Gäste am Sonntag (18 Uhr), die SpVgg Mössingen , auch nicht optimal vorbereiten. „Wir wollen da oben bleiben und machen das Beste draus. Die Frage ist, ob es uns reicht, um gegen Mössingen zu bestehen.“ Denn auch wenn die Gäste Neunter sind und Köngen der Favorit, warnt Halblizel: „Man sieht es oft, dass der Erste nicht immer ein ganz klares Ergebnis gegen den Neunten erzielt.“ Er ist jedoch optimistisch: „Die Jungs werden mich nicht enttäuschen, ich hab gute Jungs.“

Die Handballer des TSV Denkendorf haben schonmal die Winterreifen aufgezogen. Denn es geht am Samstag (19.30 Uhr) zur weitesten Auswärtsfahrt in den Schwarzwald zur HSG Baar . „Angesichts dessen, dass wir seit vier Spielen ohne Sieg sind, sehe ich die Favoritenrolle beim Gegner“, sagt Trainer Ralf Wagner, obwohl die HSG hinter den Denkendorfern liegt. Mit einem Sieg würde sie jedoch aufschließen und in Sachen Formkurve liegen die Vorteile tatsächlich bei Baar. Aber natürlich wollen die Denkendorfer nach zuletzt vier Unentschieden und einer Niederlage wieder gewinnen. „Dazu sollte unser Plan aber von Beginn an greifen“, sagt Wagner, der auf Kapitän Dominik Janu (Knieverletzung) verzichten muss.

„Wir haben uns vergangene Woche Selbstvertrauen geholt“, sagt Benedikt Frohna vom Team Esslingen über den Erfolg gegen die TSG Reutlingen – betont vor dem Spiel am Samstag (20 Uhr) beim VfL Pfullingen II jedoch: „Um auch dieses Spiel zu gewinnen, müssen wir in der Abwehr einen Zahn zulegen.“ Dann aber ist etwas drin, denn die Pfullinger gelten als im Rückraum stark, in der Abwehr aber weniger gut. David Frohna ist privat verhindert, Benedikt Frohna ist zuletzt umgeknickt und hat sich am Sprunggelenk verletzt. „Ich hoffe, dass es bis zum Spiel reicht“, sagt er.

Tabellenführer TV Reichenbach erwartet in der Staffel 3 am Samstag eine der längeren Auswärtsfahrten, es geht zum TSV Bad Saulgau (18 Uhr). Die Reise ist aber das kleinste Problem für den TVR. Die Reichenbacher müssen auf ihren Stammtorhüter Nico Stockburger verzichten. „Er hat massive Rückenprobleme und sich ohne Training von Spiel zu Spiel gequält, wir haben ihm jetzt für zwei Spiele Schonung verordnet“, sagt TVR-Athletiktrainer Alec Farrell. „Das ist ein Verlust, er ist einer der besten Torhüter der Staffel, wenn nicht der beste.“ Fraglich ist der Einsatz von Top-Torschütze Alex Stammhammer, der sich im vergangenen Spiel eine starke Knieprellung zugezogen hat und zudem seit Mittwoch noch eine Erkältung hat. „Der Tabellenfünfte Bad Saulgau ist eine sehr erfahrene Mannschaft, die größtenteils noch aus Spielern aus der Württembergliga von vor zwei Jahren besteht“, sagt Farrell und ergänzt: „Wir haben ein gesundes Selbstbewusstsein und wollen die zwei Punkte holen.“

Frauen – Landesliga

Die SG Hegensberg/Liebersbronn spielt am Sonntag (18 Uhr) bei der SG Herbrechtingen/Bohlheim und damit bei einem Gegner mit einem starken Rückraum, den die SG vom Berg erst einmal in den Griff bekommen muss. Zudem verfügt das Team über eine starke, großgewachsene Torfrau. „Wir müssen wieder zu alter Stärke in der Abwehr finden und endlich unsere Chancen nutzen“, sagt Hegensberg/Liebersbronns Trainer Frank Haas, der in Thessa Raab eine weitere Langzeitverletzte zu beklagen hat. Wer die SG begleiten will, darf im Mannschaftsbus mitfahren. Abfahrt ist am Sonntag um 14.30 Uhr an der Halle in der Römerstraße.

Bezirksliga

Der TV Altbach spielt nach zwei Siegen in Folge am Sonntag (18 Uhr) gegen tus Stuttgart . „Wir werden alles daransetzen, den dritten Sieg in Folge einzufahren, um uns von unten weiter abzusetzen“, sagt TVA-Trainer Steffen Braun. „ Leicht wird es allerdings nicht, da wir im Rückraum das Fehlen von Nikolai Wagner kompensieren müssen, der bisher unser bester Torschütze ist.“

Bezirksklasse

Der TV Reichenbach II tritt am Samstag (19.30 Uhr) beim SV Vaihingen an. „Die Woche haben wir gut trainiert, vor allem wieder einmal den Abschuss“, sagt der Reichenbacher Co-Trainer Marcel Schulze. „Leider kam kurzfristig die Information, dass Vaihingen jetzt ohne Harz spielt und nun wird es natürlich selbst gegen den Tabellenletzten kein Selbstläufer.“

Zuletzt gab es für das Team Esslingen II bei der deutlichen Heimniederlage gegen die HSG Ostfildern II einen Dämpfer. Im erneuten Heimspiel gegen die SKV Unterensingen II soll es am Samstag (20 Uhr) wieder besser laufen. Mit einem Sieg würden die Esslinger den Tabellennachbarn distanzieren und die Bilanz mit vier Siegen wieder ausgleichen.

Der TV Plochingen II muss nach fünf Heimspielen in Folge am Sonntag (14.45 Uhr) mal wieder auswärts ran. Die Plochinger sind zu Gast beim Tabellenletzten TSV Grabenstetten II . „Nach der Heimniederlage gegen Leinfelden-Echterdingen gilt es, an die gute Leistung anzuknüpfen und sich für die kommenden Aufgaben Selbstvertrauen zu tanken“, sagt Trainer Tom Michler, der die Mannschaft auf ein körperbetontes Spiel einstellt.

Nach nun fünf Siegen in Folge geht die HSG Ostfildern II mit breiter Brust, aber dennoch als Außenseiter in die kommende Partie. Zu Gast ist am Sonntag (15 Uhr) die TG Nürtingen. „Mit einer wieder konzentrierten Abwehrleistung und daraus resultierendem Konterspiel wollen wir dem Aufstiegsfavoriten entgegentreten“, sagt HSG-Spieler Simon Strobel.

Kreisliga A

HSG Owen/Lenningen II gegen den TSV Neuhausen II heißt es im Topspiel am Sonntag (13 Uhr). „Wir sind top vorbereitet und wollen gegen den ungeschlagenen Tabellenführer zeigen, dass wir zurecht da vorne stehen“, sagt Neuhausens Trainer Marco Schwab. „Das ist eines dieser Spiele, für die wir das ganze Jahr trainieren.“

Für den TSV Deizisau II geht es nach einem spielfreien Wochenende am Sonntag (17 Uhr) zur HSG Ebersbach/Bünzwangen II . Der Tabellenletzte hat seine bisherigen sieben Spiele alle verloren. Alles andere als ein Sieg der Deizisauer wäre also eine Überraschung.

Der TSV Denkendorf II tritt am Sonntag (17 Uhr) beim VfL Kirchheim II an. „Das wird wieder ein Vier-Punkte-Spiel“, sagt der Denkendorfer Trainer Tobias Giess. „Der Kampf und die Frage, wer besser ohne Harz spielen kann, werden das Spiel entscheiden.“ Allerdings fehlen den Denkendorfern fünf Spieler krankheitsbedingt.

Beim TV Reichenbach III kehren zum Spiel bei der TG Nürtingen II am Sonntag (17 Uhr) zwei gesperrte Spieler und ein verletzter zurück. Damit haben die Reichenbacher eine schlagkräftige Mannschaft zusammen. Gegen den Tabellennachbarn soll der nächste Sieg her. „Die Nürtinger spielen aber besser, als sie in der Tabelle dastehen, deshalb wird das nicht einfach“, sagt TVR-Spieler Moritz Gras.

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