Wie Eltern derzeit alles unter einen Hut bekommen, ist für die Politik anscheinend Privatsache, sagt unsere Autorin. Foto: dpa/Jan Woitas

In der Krise zeigt sich: Kinderbetreuung daheim wird noch immer nicht wertgeschätzt, geschweige denn bezahlt. Das muss sich dringend ändern, sagt unsere Autorin Lisa Welzhofer.

Stuttgart - „Nach monatelangem Homeschooling: Erste Eltern werden verbeamtet“ meldete dieser Tage die satirische Internetseite „Der Postillon“ und machte mit dieser erfundenen Schlagzeile deutlich, dass Mütter und Väter derzeit einen Job erledigen, für den normalerweise Menschen bezahlt und mit Pensionsansprüchen ausgestattet werden. Dass das, was Eltern seit fast einem Jahr mit Unterbrechungen stemmen, etwas wert ist, wollten schon im ersten Lockdown eine Reihe von Eltern klarmachen. Unter #coronaelternrechnenab stellten sie eine fiktive Rechnung für ihre geleisteten Stunden für Kinderbetreuung und -beschulung an die Regierung. Den Mindestlohn angesetzt, kam eine Mutter für zwei Monate auf die stolze Summe von rund 22 000 Euro.

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