Das Vogelgrippe-Virus ist für den Menschen nicht schädlich, aber für die Landwirtschaft verheerend. (Symbolbild) Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe auf mindestens zwei Geflügelfarmen in den Niederlanden haben die Behörden die Schlachtung von rund 190.000 Hühnern angeordnet.

Gouda - Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe auf mindestens zwei Geflügelfarmen in den Niederlanden haben die Behörden die Schlachtung von rund 190.000 Hühnern angeordnet. Auf einer Anlage in Hekendorp bei Gouda und einer weiteren im friesländischen Witmarsum sei eine hochansteckende Variante der Vogelgrippe aufgetreten, teilte das Landwirtschaftsministerium am Sonntag mit. 

Seit Oktober wurden von mehreren Landwirtschaftsbetrieben in den Niederlanden Vogelgrippe-Fälle gemeldet. Die Behörden gehen davon aus, dass das Virus insbesondere von Zugvögeln übertragen wird. Das Vogelgrippe-Virus ist für den Menschen nicht schädlich, aber für die Landwirtschaft verheerend. 

Funde stammen aus dem Bereich der Küsten

Erst kürzlich wurde auch in Deutschland die Vogelgrippe wieder nachgewiesen. Seit Ende Oktober werden dem für Tierseuchen zuständigen Friedrich-Löffler-Institut (FLI) täglich Fälle gemeldet. 

Die Funde stammen überwiegend aus dem Bereich der schleswig-holsteinischen Wattenmeerküste und der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern. Vereinzelte Nachweise gibt es auch aus Hamburg, Brandenburg und Niedersachsen. Seit Anfang November tritt die Erkrankung auch in Geflügelbeständen auf.

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