Frans Nielsen (rechts) krachte beim Spiel gegen Russland unsanft in die Bande. Foto: AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV

Beim Eishockey geht es oft robuster zu. Das kann aber auch in die Hose gehen – wie das Spiel zwischen Dänemark und Russland bei den Olympischen Spielen schmerzhaft zeigt.

Peking - Faustkämpfe und harte Checks gehören beim Eishockey mit zur Job-Beschreibung. Da entfleucht auch gerne mal ein Zahn aus dem Mundraum, wenn die harten Burschen aufeinandertreffen. Doch nicht immer erreichen die Attacken den gewünschten Adressaten, wir beim Spiel zwischen Dänemark und Russland am Freitag bei den Olympischen Spielen zu sehen war.

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Dänemarks Frans Nielsen setzte während der Partie zu einem Check an. Der 37-jährige Oldie beschleunigte, nahm seinen Gegner ins Visier und riss seine Hände nach vorne. Doch Nielsen verfehlte seinen Kontrahenten und knallte stattdessen mit dem Kopf voran gegen die Bande. Das tat schon beim Zuschauen weh:

Und auch das Spiel lief nicht gut für die Dänen. Am Ende setze sich der amtierende Olympiasieger aus Russland mit 2:0 durch – ein doppelt schmerzhafter Tag für Frans Nielsen.