Um die Corona-Krise zu überstehen, müssen Gastronomen Kosten sparen und unter anderem Personal entlassen. Jetzt können Kleinunternehmen Soforthilfe beantragen, um die Fixkosten zu decken. Doch reicht das? Unser Redakteur Sascha Maier beantwortet diese und weitere Fragen im Video.

Stuttgart - „Liebe Gäste, aufgrund der aktuellen Situation bleibt das Mata Hari vorerst geschlossen“ – eine handgeschriebene Notiz, die man bei einem Spaziergang durch die Innenstadt nahezu identisch an Eingangstüren von Bars, Kneipen und Restaurants liest. Auch das Mata Hari, eine der vielen Kneipen rund um den Hans-im-Glück-Brunnen, hat zunächst einmal bis zum 19. April zu. So lange gilt das derzeitige Verbot durch eine Regierungsverordnung. Bei Sonnenschein ist der Hans-im-Glück-Brunnen normalerweise ein beliebter Treffpunkt, um nach Feierabend noch ein Bier zu trinken.

Shutdown bedroht Existenzen

Doch auf Normalität müssen die Gastro-Betriebe in der Stadt wohl noch eine Weile warten. Die Leere am Hans-im-Glück-Brunnen spricht für sich. Die aktuellen Schließungen bedeuten keine Einnahmen und somit eine Existenzbedrohung, vor allem für kleine Betriebe. Bars, Kneipen und Restaurants sind auf Hilfe angewiesen. Seit Mittwochabend kommt diese unter anderem aus dem Wirtschaftsministerium. Dort können Kleinunternehmen nun Anträge auf Soforthilfe stellen. Wird das die Lieblingsbar und den Italiener um die Ecke retten? Im Video sehen Sie die Einschätzung unseres Redakteurs Sascha Maier.

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