VfB-Stürmer Silas Katompa Mvumpa kehrt bald nach Stuttgart zurück. Foto: dpa/Tom Weller

Mit großen Personalproblemen startet der VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr) in die neue Saison. Trainer Pellegrino Matarazzo nahm vor dem Pokalspiel bei BFC Dynamo auch zu den drei Corona-Fällen Stellung.

Stuttgart - Die Saison hat noch gar nicht begonnen, da plagen den VfB Stuttgart bereits massive Personalprobleme. Vor dem DFB-Pokalspiel am Samstag (15.30 Uhr) beim Regionalligisten BFC Dynamo listet Trainer Pellegrino Matarazzo auf der Pressekonferenz am Donnerstag eine ganze Reihe von Spielern auf, die in der Hauptstadt nicht mitwirken können und teilweise auch noch viel länger ausfallen werden.

Noch weit entfernt ist nach seinem Kreuzbandriss die Rückkehr von Silas Katompa Mvumpa – doch gibt es immerhin gute Nachrichten von dem Stürmer aus dem Kongo. „In drei Wochen wird er wieder bei uns sein“, sagt Matarazzo über den Torjäger, der auf eigenen Wunsch derzeit in Mönchengladbach seine Reha absolviert und diese dann in Stuttgart fortsetzen wird: „Er ist auf einem sehr guten Weg.“ Im November oder Dezember soll Katumpa Mvumpa wieder fit sein. „Frühestens Ende September“ sei bei Chris Führich (Schlüsselbeinbruch) die Rückkehr ins Mannschaftstraining geplant.

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Auch die Nachwuchskräfte Lilian Egloff (Mittelfußbruch) und Momo Cissé (Absplitterung am Mittelfußknochen) fällen noch länger aus – auch bei ihnen ist aber Land in Sicht. „Bis Ende September“ werde Egloff wieder einsteigen können, bereits ein, zwei Wochen früher wird mit Cissé gerechnet. Orel Mangala (Muskelbündelriss) werde „ständig kontrolliert“, die Belastung werde „werde weiterhin gesteigert“, berichtet Matarazzo – „Ende August, Anfang September“ soll der Führungsspieler aus Belgien wieder zur Verfügung stehen. Auf keinen Fall früher werde auch Naouirou Ahamada (Sehnenriss in der Wade) ins Mannschaftstraining einsteigen können.

Fehlen werden in Berlin auch Kapitän Wataru Endo (Olympiateilnahme) und Ömer Beyaz, der als 17-jähriger Nicht-EU-Bürger nicht spielberechtigt ist. Und fehlen werden auch jene drei VfB-Profis, die vor dem Testspiel gegen den FC Barcelona durch positive Coronatests aus der Bahn geworfen wurden und sich in 14-tägiger Quarantäne befinden.

Sasa Kalajdzic „fühlt sich gut und trainiert schon wieder zu Hause“, sagt Matarazzo. Noch nicht ganz so weit seien Tanguy Coulibaly und Nikolas Nartey, die „ebenfalls Symptome gehabt“ hätten und sich derzeit noch ausruhen.

Die aktuellen Coronafälle sollen beim VfB zum Anlass genommen werden, den Profis noch stärker die Bedeutung von Impfungen klarzumachen. „Wir sensibilisieren die Spieler, wie wichtig es für den Verein und die Mannschaft sein kann, sich impfen zu lassen“, sagt Matarazzo und berichtet, dass in dieser Woche noch einmal Gespräche mit jenen Profis geführt worden seien, die noch nicht geimpft sind. „Am Ende ist es aber eine freie Entscheidung, die jeder Spieler treffen darf. Diese wird von uns zu 100 Prozent akzeptiert.“

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