Jeff Chabot kam in dieser Saison in drei Spielen der Europa League zum Einsatz. Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

Der Innenverteidiger muss gegen Maccabi Tel Aviv aufgrund der Gelb-Regelung in der Europa League aussetzen. Weitere Stammspieler wären bei ihrer nächsten Verwarnung ebenfalls gesperrt.

Der VfB Stuttgart muss im Europa-League-Spiel gegen Maccabi Tel Aviv am Donnerstag (18.45 Uhr/Liveticker) auf Innenverteidiger Jeff Chabot verzichten – nicht verletzungsbedingt, sondern aufgrund der Vorgaben des europäischen Fußballverbands Uefa mit Blick auf die Gelb-Sperren. In Artikel 63 der Regularien heißt es dazu: „Ab dem ersten Spiel der Ligaphase werden Spieler beziehungsweise Mannschaftsoffizielle nach drei Verwarnungen, die nicht zu einem Platzverweis geführt haben, sowie nach jeder weiteren Verwarnung ungerader Zahl (fünfte, siebte, neunte) für das nächste Wettbewerbsspiel gesperrt.“

Chabot steht mittlerweile bei drei Gelben Karten, die er sich bei Fenerbahce Istanbul (0:1), gegen Feyenoord Rotterdam (2:0), und bei den Go Ahead Eagles (4:0) holte. Damit muss der 27-Jährige gegen Maccabi aussetzen und ist dann im nächsten Spiel beim italienischen Erstligisten AS Rom wieder spielberechtigt. Weiteren wichtigen Stuttgarter Akteuren droht ebenfalls eine Sperre, da sie bei zwei Gelben Karten stehen und im Fall einer weiteren Verwarnung pausieren müssten: Bilal El Khannouss, Angelo Stiller und Deniz Undav.

Auch Angelo Stiller und Deniz Undav droht eine Sperre. Foto: Baumann/Volker Mueller

Die Sperre bezieht sich dann nur auf internationale Wettbewerbe, die Spiele der Bundesliga und des DFB-Pokals bleiben davon unberührt. Die Gelben Karten in der Europa League verfallen nach dem Viertelfinale, sodass man weder das Halbfinale noch das Finale aufgrund einer Gelbsperre verpassen kann – im Fall einer glatt Roten Karte aber sehr wohl.

Chabots Sperre führt am Donnerstag zu einem Engpass in der Innenverteidigung des VfB, da Luca Jaquez und Dan-Axel Zagadou verletzt fehlen und Ameen Al-Dakhil und Leonidas Stergiou nicht für die Europa League gemeldet sind. Nominell verbleiben damit als zentrale Abwehrspieler nur Ramon Hendriks und Finn Jeltsch.