Sebastian Hoeneß und der VfB wollen den nächsten Dreier. Foto: Baumann

Der Stuttgarter Trainer blickt voraus auf das Spiel gegen Union und die Stärken der Köpenicker, mit denen der VfB zuletzt selbst seine Erfahrungen machte.

Zwei Spiele, zwei Siege – der VfB Stuttgart strotzt nach dem Jahresstart vor Selbstvertrauen und kommt um die Favoritenrolle im anstehenden Heimspiel gegen Union Berlin am Sonntag (15.30 Uhr/Liveticker) nicht herum. Dennoch warnt Trainer Sebastian Hoeneß ausdrücklich vor dem Gegner, der in der Bundesliga immerhin auch schon seit vier Partien ungeschlagen ist. „Union Berlin kombiniert individuelle Qualität und Erfahrung, die Mannschaft verteidigt körperlich und kompakt und kann schnell umschalten“, sagt der 43-Jährige. „Es ist nicht einfach, diese Mannschaft zu besiegen.“

Auch das Spiel in Augsburg habe gezeigt, dass Union bis zum Schluss an sich glaube. Beim FCA holten die Eisernen am Donnerstagabend in der Nachspielzeit in Unterzahl noch einen Punkt, wenige Tage zuvor drehten sie vor heimischem Publikum einen 0:2-Rückstand noch zu einem 2:2.

Im Hinspiel unterlagen Jamie Leweling und der VfB an der Alten Försterei mit 1:2. Foto: Baumann

Worauf es ankommen wird? „Ein Schlüssel zum Erfolg“, sagt Hoeneß, „wird sicherlich die Balance in den unterschiedlichen Spielphasen sein, außerdem das Umschaltverhalten und das Verteidigen der Berliner Standardsituationen.“ Damit machte der VfB im vergangenen Jahr selbst unangenehme Erfahrungen. Beim 4:4 im April kassierte man mehrere Treffer nach ruhenden Bällen, bei der 1:2-Niederlage im August resultieren die Tore aus schnellen Gegenstößen der Berliner.

Das soll sich nun ändern – und die Brust beim VfB und seinem Trainer ist breit. „Die Aufgabe am Sonntag nötigt uns Respekt ab“, sagt Hoeneß, „gleichzeitig sind wir heiß darauf, vor unseren Fans wieder eine gute Leistung zu zeigen. Unser Ziel muss es sein, den Rückenwind zu nutzen und mit Power und Energie das schwere Heimspiel gegen Union Berlin zu bestreiten.“