Der VfB Stuttgart brennt gegen die SpVgg Greuther Fürth mitunter ein offensives Feuerwerk ab – steht aber auch defensiv stabil. Das liegt an diesem Tag vor allem an Marc Oliver Kempf.
Stuttgart - Wataru Endo, Borna Sosa, Konstantinos Mavropanos, Mateo Klimowicz, Philipp Klement. Wenn es nach dem 5:1 des VfB Stuttgart gegen die SpVgg Greuther Fürth um die Frage nach dem „Spieler des Spiels“ geht, kommt vermutlich das halbe Team der Weiß-Roten ernsthaft in Frage. Die Wahl unserer Redaktion fiel zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison indes auf Marc Oliver Kempf.
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Der 26-jährige Verteidiger war in den ersten kniffligen Situationen der Partie zur Stelle, als die Gäste aus Franken zunächst forsch den Weg nach vorne suchten. Und als der VfB im zweiten Durchgang seine Führung ausbaute, stand Kempf ebenfalls richtig. Sowohl in der 55. als auch in der 76. Minute veredelte der 1,86 Meter große Defensivspieler jeweils punktgenaue Flanken des Deutsch-Kroaten Borna Sosa.
Äußerst überzeugende Statistiken
Ein Blick auf die Leistungsdaten des „Instituts für Spielanalyse“ untermauert den guten Eindruck, den Marc Oliver Kempf an diesem Samstag hinterlassen hat: So wartet der in Lich geborene VfB-Profi gegen das Kleeblatt mit 88 Ballkontakten und einer Passquote von 91,78 Prozent auf. Darüber hinaus stehen für den Linksfuß eine Laufleistung von 9,64 Kilometern sowie eine Zweikampfquote von 60,71 Prozent zu Buche. Das alles macht Marc Oliver Kempf zum „Man of the Match“ am ersten Bundesliga-Spieltag gegen die SpVgg Greuther Fürth.
Beim VfB ist man „tiefenentspannt“
Auch Sven Mislintat ist voll des Lobes mit Blick auf die Leistung von Marc Oliver Kempf – und äußert sich zugleich mit Blick auf dessen sportliche Zukunft beim Club aus Cannstatt. „Unabhängig von seiner Vertragslaufzeit ist es überhaupt nicht unsere Intention, ihn abzugeben“, so der VfB-Sportdirektor über Kempf, der in Stuttgart mit einem Kontrakt bis 2022 ausgestattet ist. „Marc ist bei uns in der Dreierkette gesetzt. Wir sind da komplett tiefenentspannt.“
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Derweil ist auch Kempf selbst zufrieden mit dem Saisonauftakt der Weiß-Roten. „Es ist schön, wie wir gespielt haben“, so der 26-Jährige nach dem 5:1 gegen die Franken. „Aber auch der Zusammenhalt der Truppe ist enorm gut und wichtig. Ich glaube, das macht es für viele Spieler einfacher, sich zu integrieren – gerade, wenn man aus dem Ausland kommt. Jeder ist bei uns herzlich willkommen und das hilft, sich weiterzuentwickeln.“
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