Beim Spiel des VfB Stuttgart gegen Maccabi Tel Aviv zeigten sich im Unterrang der Cannstatter Kurve zwei markante Lücken. Die Hintergründe.
Normalerweise kennt man von der Cannstatter Kurve bei Heimspielen des VfB Stuttgart nur ein Bild: Sie ist gestopft voll, rund 15.000 Menschen tummeln sich darin und vor allem im Stehplatzbereich, also im Unterrang der Kurve, passt kaum mehr ein Blatt Papier zwischen die Leute. Gegen Maccabi Tel Aviv war das nicht so. Die Hintergründe.
Ultra-Gruppen bleiben der Partie fern
Schon im Vorfeld der Partie hatten die großen Ultra-Gruppierungen Schwabensturm 02 und Schwaben Kompanie angekündigt, dem Spiel fern bleiben zu wollen, da sie sich aufgrund der Intensivkontrollen vor dem Spiel in ihren Möglichkeiten eingeschränkt sahen, wie es in einem Statement der Gruppen hieß.
Auch die Gruppierung Crew 36 hatte diese unterzeichnet. Sie alle blieben der Partie fern und ihre angestammten Bereiche auf den unteren Stehrängen dadurch entsprechend leer. Auch ihre Zaunfahnen waren dementsprechend nicht zu sehen.
Während das Commando Cannstatt sich anders entschieden hatte und sowohl sichtbar im Stadion war als auch den Support koordinierte, folgten weitere Gruppen offenbar dem Beispiel der nicht anwesenden Ultra-Gruppen und flaggten nicht an. DKS 07 Gundelsheim, Hooligans Stuttgart und Weiler i.d.B. waren nicht sichtbar vertreten beim Spiel gegen Maccabi.