Deniz Undav und Sebastian Hoeneß freuen sich über den 3:2-Sieg. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch

Nach dem 3:2-Sieg des VfB gegen den FC Augsburg haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.

Der VfB Stuttgart hat am zehnten Spieltag der Fußball-Bundesliga 3:2 (2:2) gegen den FC Augsburg gewonnen. Wie ordnen die Spieler und die Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir kommen gut rein in den ersten Minuten. Beim 0:1 sehen wir nicht gut aus, setzen uns zu spät ab und zeigen nicht das nötige Anschlussverhalten. Es war wichtig, schnell zurückzukommen. In der zweiten Hälfte waren wir besser im Spiel. Die Schlussphase war auf unserer Seite, wir haben nicht mehr viel zugelassen. Es war ein sehr hartes und schwieriges Spiel. Aufgrund des Gegners, der uns richtig Probleme bereitet hat. Zudem haben wir uns mental am Limit bewegt. Die Mannschaft hat nochmal alles mobilisiert. Wir sind happy mit der Momentaufnehme und stehen wirklich gut da.“

Augsburg-Trainer Sandro Wagner: „Wir haben in vielen Phasen des Spiels gut agiert, uns gute Momente rausgespielt und waren defensiv in einer guten Agilität. Wir haben in den letzten Spielen dreimal auf die Mütze bekommen, mit Blick hierauf bin ich zufrieden mit dem Auftritt. Natürlich hätten wir gerne etwas mitgenommen.“

VfB-Außenverteidiger Maximilian Mittelstädt: „Ich habe Elfer im Training geübt, ich habe lange gewartet – und es war klar, dass ich ihn schieße. Es war ein extrem wichtiger Sieg, kein einfaches Spiel. Augsburg hat uns alles abverlangt. Wir hatten nur englische Wochen, da ist klar, dass man da nicht die letzte Frische hat. Deniz Undav ist extrem wichtig für uns. Er macht so viele Bälle fest - und er trifft auch.“

FCA-Mittelfeldspieler Fabian Riede r: „Wir haben auch heute wieder gezeigt, dass wir gegen große Teams bestehen können, haben das 3:2 auf dem Fuß. Das ist enttäuschend am Ende, wenn man zweimal in Führung geht. Ich hatte ein sehr schönes Jahr, auch schwierige Momente beim VfB – für mich war das Tor ein schönes Erlebnis, auch wenn ich wegen der Fans nicht gejubelt habe.“

Maximilian Mittelstädt traf per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch
VfB-Stürmer Deniz Undav: „Das Kopfballtor war schöner, ich bin ja nicht als Kopfballungeheuer bekannt. Aber ich sage immer: Wenn ich ihn auf den Kopf bekomme, dann mach ich ihn. Wir hatten jetzt einen großen Block mit vielen Spielen. Ich glaube die Woche spielfrei tut gut. Wir haben heute nochmal alles gegeben, nochmal alles reingehauen – jeder für jeden. Wir haben gezeigt, dass wir eine Einheit sind. Und das ist auch der Schlüssel.“

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VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Es war kein schönes Spiel, aber ein spannendes und unterhaltsames. Die Gretchenfrage war heute schon, nach dem Highlight-Spiel gegen Rotterdam, wie viele Kräfte wir nochmal mobilisieren können und ob wir geistige Frische auf den Platz bringen können. In den ersten 45 Minuten ist uns das nicht ganz leicht gefallen. Dennoch haben wir gepresst, waren leidenschaftlich. Bei den beiden Toren sind uns individuelle Fehler unterlaufen, da haben wir uns das Leben schwerer gemacht als nötig. Aber wir sind immer wieder zurückgekommen. Nach der Pause hatten wir mehr Spielkontrolle und das letzte Wort, was heute auch verdient war.“

Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.