Maximilian Mittelstädt hat noch einiges vor mit dem VfB. Foto: IMAGO/DeFodi Images

Der Linksverteidiger äußert sich zu den Ambitionen im ersten Pflichtspiel des Jahres – und zu seiner persönlichen Zukunft sowie den Wechselgerüchten rund um seine Teamkollegen.

Das erste Pflichtspiel der Saison rückt so langsam näher: In gut zwei Wochen trifft der VfB Stuttgart im Supercup auf den Deutschen Meister FC Bayern – und schon jetzt ist die Partie am 16. August (20.30 Uhr) in der heimischen MHP-Arena in den Köpfen der Stuttgarter Profis, für die das Ganze keine unwichtige Nebensächlichkeit darstellt.

„Es ist geil, wieder einen Titel gewinnen zu können“, sagt Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt, der „mit Vorfreude“ auf das Duell mit dem Rekordmeister blickt: „Wir versuchen alles und bereiten uns gerade sehr gut vor, um diese Titelchance wahrzunehmen.“ Der VfB geht zwar als Außenseiter in die Partie gegen das Münchner Starensemble, könnte aber in puncto Vorbereitung einen Vorteil haben: Infolge der Club-Weltmeisterschaft absolvieren die Bayern nur eine verkürzte Vorbereitung. „Sie sind jetzt auch erst seit ein, zwei Tagen im Training“, sagt Mittelstädt, „da haben wir auf jeden Fall schon mal einen Vorsprung. Es wird ein geiles Spiel.“ Neben dem Titel geht es um rund eine Million Euro Siegprämie.

Auch über den Supercup hinaus blickt der Nationalverteidiger der kommenden Saison optimistisch entgegen: „Wir sind alle heiß, haben bisher nicht so viele Spieler verloren wie in den letzten Jahren und einen funktionierenden Kern der Mannschaft. Der steht, das tut uns gut. Wir wollen weiter angreifen.“

Wechselspekulationen schiebt Mittelstädt deshalb beiseite, nachdem zuvor bereits Jeff Chabot und Ermedin Demirovic im Trainingslager Gerüchten eine Absage erteilt hatten. „Aktive Intentionen“, sagt Mittelstädt, „haben wenige von uns, da gehöre ich auch dazu. Wir fühlen uns alle sehr wohl, haben ein gutes Umfeld. Es ist ein Verein, der gerade wieder komplett aufblüht mit Fans, die unfassbar sind.“ Seiner Karriere, so der 28-Jährige, habe der Wechsel zum VfB vor zwei Jahren nochmals einen extremen Push gegeben. „Es war sportlich die beste Entscheidung.“ Und der Weg soll noch nicht zu Ende sein.