VfB-Jubeltrio: Martin Harnik, Christian Gentner und Vedad Ibisevic (v. li.) im Februar 2013 in Sinsheim Foto: imago/Rudel

Martin Harnik? Ibrahima Traoré? Bruno Labbadia? Namen aus einer gefühlt fernen VfB-Galaxie sind das. Sie taugen allerdings als Mutmacher vor dem Spiel bei der TSG Hoffenheim an diesem Samstag – weil sie beim letzten VfB-Auswärtssieg bei der TSG die Hauptakteure waren.

Stuttgart - Seit fünf Bundesliga-Auswärtsspielen bei der TSG Hoffenheim ist der VfB Stuttgart sieglos. Da lohnt ein Blick zurück ins Jahr 2013, als es den bisher letzten Dreier gab in der Sinsheimer Arena neben der Autobahn mit der Nummer 6 – und die Fußballwelt irgendwie noch eine andere war.

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Am 17. Februar 2013 hieß der Hoffenheimer Trainer Marco Kurz, die TSG stand nach dem 1:0-Sieg des VfB mit kümmerlichen 16 Punkten aus 22 Spielen auf dem Relegationsplatz – und sicherte sich den Klassenverbleib ein paar Monate später erst in der Relegation unter dem neuen Trainer Markus Gisdol gegen den heute mehr denn je taumelnden Traditionsclub 1. FC Kaiserslautern.

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Und der VfB? Da lief es zwar besser als bei der TSG – allerdings war die Saison, nun ja, durchwachsen. Nach dem Auswärtssieg bei der TSG waren die Stuttgarter Zwölfter und hatten nach 22 Partien 28 Punkte auf dem Konto. Bruno Labbadia saß im Februar 2013 in Sinsheim noch auf der Stuttgarter Trainerbank – und Martin Harnik köpfte an jenem Sonntagabend nach Flanke des Linksaußen Ibrahima Traoré das Siegtor nach drei Minuten.

Die VfB-Aufstellung von damals sah so aus: Ulreich – Sakai, Tasci, Niedermeier, Boka – Gentner, Holzhauser, Kvist – Harnik, Ibisevic Traoré.

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Das Team von Bruno Labbadia kämpfte sich damals in Sinsheim mit einer couragierten Leistung nach einer Negativserie aus dem Tief. Dauerhaft besser wurde es aber hinterher nicht, der VfB beendete die Saison auf Platz zwölf. Der Höhepunkt der Spielzeit war das Erreichen des DFB-Pokalfinals im Berliner Olympiastadion, das mit 2:3 gegen den damaligen Triplesieger FC Bayern München verloren ging.

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