Union und SPD wollen den Wehrdienst neu ausrichten - im Bild zu sehen ist hier ein Medientag zur Basisausbildung bei der Bundeswehr. Foto: Federico Gambarini/dpa

Eltern von jugendlichen Söhnen melden sich zunehmend bei Verweigerungsberatungen im Land zum neuen Wehrdienst, der jetzt beschlossen wurde. Müssen Eltern sich um ihre Söhne sorgen?

„Ein Drittel bis die Hälfte aller Anfragen bei uns kommen von besorgten Eltern“, sagt Stefan Philipp, stellvertretender Landesvorsitzender der „Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) in Baden-Württemberg. Die DFG-VK ist eine Organisation, die mit ihrer Arbeit einen pazifistischen Ansatz verfolgt und aktiv zur Kriegsdienstverweigerung rät. „Die Eltern wenden sich hauptsächlich per Mail an uns, da heißt es dann: Was muss mein Sohn tun, damit er nicht zum Militär oder in den Krieg muss?“

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