Die 19. Große Strafkammer des Landgerichts Stuttgart spricht den Haupttäter frei. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Ein 29-Jähriger, der in Wernau mit einem Schraubendreher auf einen Mann eingestochen hat, ist freigesprochen worden. Weil er an einer psychischen Erkrankung leidet, wird er aber in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

Nachdem der Richter die Sitzung geschlossen hatte, nahmen sich die beiden Brüder in die Arme. Der Jüngere kniff dem Älteren freundschaftlich in die Backe. Ihm, dem 23-Jährigen, war die Erleichterung deutlich anzusehen, dem 29-Jährigen dagegen nicht. Der Ältere wirkte abwesend, fast so, als könne er nicht fassen, nicht verstehen, was in der Stunde zuvor geschehen war. Dabei war er es, den die 19. Große Strafkammer des Landgerichts Stuttgart vom Vorwurf des versuchten Totschlags freigesprochen hat. Allerdings wird er in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Sein jüngerer Bruder ist am Dienstag wegen einer gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen worden.

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