Hier haben Stürme und Käfer gewütet. Bald steht die große Lichtung im Fokus der Forscher. Foto: Matthias Drißner

Der Plochinger Wald soll widerstandskräftiger werden. Forscher wollen 5000 neue Bäume anpflanzen. Damit möchten sie herausfinden, welche Sorten am besten mit dem Klimawandel klarkommen.

Plochingen - Eigentlich wollte die Stadt Plochingen ja nur bei der Aktion „1000 Bäume für 1000 Kommunen“ des Gemeindetags Baden-Württemberg mitgraben. Dass im kommenden Frühjahr nunmehr fünf Mal so viel Grün auf der Kahlfläche im nördlichen Gemeindewald zwischen Kletterpark und Weißem Stein sprießen soll, ist den Kontakten des bisherigen Revierförsters Simon Heizmann zur Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg zu verdanken. Und je nachdem, wie sich die Setzlinge in den kommenden 20, 30 Jahren entwickeln, wird das ganze Land nach Plochingen schauen. Denn die renommierte Forschungsanstalt will dort sowohl heimische als auch nichtheimische Baumarten anpflanzen, von denen sich sich erhofft, dass sie mit dem Klimawandel und den voraussichtlichen Bedingungen der kommenden Jahre gut klarkommen.

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