Die Polizei ging am Samstagabend in der Stuttgarter City gegen etwa 300 Personen vor, die auf der Freitreppe beim Kunstmuseum keinen Abstand hielten und keine Masken trugen. . Foto: 7aktuell.de/Simon Adomat

Zu einen massiven Einsatz der Polizei ist es am späten Samstagabend in Stuttgart gekommen. Die Beamten räumten den Schlossplatz, nachdem sich etwa 300 Personen auf der Freitreppe nicht an Corona-Regeln gehalten haben sollen. Es gab Festnahmen.

Stuttgart - Am späten Samstagabend, so berichten Augenzeugen, sind zahlreiche Polizeibeamte gegen überwiegend junge Menschen vorgegangen, die auf der Freitreppe des kleinen Schlossplatzes dicht an dicht saßen. Den Aufforderungen der Einsatzkräfte, die Corona-Regeln zu befolgen, also Abstand zu halten und Masken zu tragen, sei die Mehrheit nicht gefolgt.

Augenzeugen berichten, sie hätten sich an die Randale von Juni erinnert gefühlt. „Es brodelt am Schlossplatz“, war in den sozialen Medien zu lesen – samt der Warnung: „Meidet die Innenstadt!“

Es habe Sprechchöre gegen die Polizei gegeben. Flaschen und Steine sollen auf die Beamte geworfen worden sein.

Die Zahl der Festnahmen ist bisher nicht bekannt

Gegen 22.45 Uhr erklärte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage: „Wir haben die Lage jetzt unter Kontrolle.“ Zuvor sei es auf der Freitreppe zu massiven Verstößen von feiernden Menschen gegen die Corona-Regeln gekommen. Etwa 300 Personen seien nicht der Aufforderung gefolgt, den Platz zu verlassen. Daraufhin ist es nach den Worten des Sprechers zu dem Einsatz gekommen, bei dem es Festnahmen gegeben habe.

Über die Zahl der Festnahmen konnte er am späten Samstagabend noch nichts sagen. „Wir hoffen, dass es ruhig bleibt in der Nacht“, sagte der Polizeisprecher. Der Schlossplatz ist großflächig geräumt und gesperrt worden.

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