Auch wenn die Anwohner der Seracher Straße beim Lokaltermin Maske tragen müssen, ist ihre Verärgerung über die hohe Verkehrsbelastung unübersehbar. Foto: Roberto Bulgrin

Die Anwohner der Seracher Straße im Esslinger Stadtteil Hohenkreuz klagen schon lange über die hohe Verkehrsbelastung. Durch die Umleitungen wegen der Sperrung der Geiselbachstraße hat sich die Situation weiter verschärft. Mit 116 Unterschriften fordern die Anwohner die Stadt zum Handeln auf.

Esslingen - Der Unmut wächst im Esslinger Stadtteil Hohenkreuz: Anwohner der Seracher Straße leiden seit Jahren unter der hohen Verkehrsbelastung. Die hat noch einmal deutlich zugenommen, seit die Stadt die Geiselbachstraße sanierungsbedingt sperren musste. Eine der wichtigsten Umleitungsstrecken ist nun die Seracher Straße. Einige Anwohner haben die Verantwortlichen im Rathaus um Hilfe gebeten. Manche warten seit Wochen auf eine Antwort, andere bekamen die Auskunft, die Stadt könne „kein signifikantes Verkehrsaufkommen“ erkennen. „Wer hier oben wohnt, erlebt das Tag für Tag ganz anders“, sagt Christine Wanner, und sie spricht damit vielen aus der Seele. „Der Verkehr hat exorbitant zugenommen. Das bringt nicht nur eine deutlich höhere Lärm- und Abgasbelastung, sondern geht auch auf Kosten der Sicherheit. Will man warten, bis etwas passiert?“ Weil sich viele im Umfeld der Seracher Straße von der Stadt alleingelassen fühlen, wurden Unterschriften gesammelt – 116 Anwohner haben sich beteiligt.

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