Zwei Auffahrunfälle und ein Pannenfahrzeug sorgen für Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr am Montagmorgen (Symbolbild). Foto: dpa/Stefan Puchner

Am Montagmorgen haben zwei Auffahrunfälle und ein Pannenfahrzeug auf der B10 bei Deizisau (Kreis Esslingen) für erhebliche Behinderungen im Berufsverkehr gesorgt.

Deizisau - Ein 48-Jähriger hat am Montagmorgen auf der B 10 Richtung Stuttgart einen Auffahrunfall verursacht. Laut Angaben der Polizei wollte der 48-Jährige mit seinem Ford Fiesta vom rechten auf den linken Fahrstreifen wechseln. Er bemerkte zu spät, dass sich der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen verlangsamt hatte und krachte in das Heck eines vorausfahrenden VW Polo. Die 51-jährige Fahrerin des VW Polo und auch der Unfallverursacher blieben unverletzt. Da der Fiesta einen automatischen Notruf abgesetzt hatte, waren auch die Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst zum Unfallort ausgerückt. Laut Angaben der Polizei entstand am Polo ein Schaden in Höhe von circa 9.000 Euro. Der nicht mehr fahrbereite Fiesta, an dem Sachschaden von rund 5.000 Euro entstanden war, musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Die Feuerwehr wurde dann kurze Zeit später, gegen acht Uhr, auf Höhe der Einfahrt Deizisau benötigt. Ein 21-Jähriger war mit seinem Audi A3 ebenfalls in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs, als plötzlich Qualm aus der Motorhaube hervortrat. Es stellte sich jedoch heraus, dass lediglich Kühlwasser im Motorraum ausgetreten war. Der Audi wurde durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert.

Der zweite Autounfall auf derselben Strecke wurde gegen 8.20 Uhr von einer Motorradfahrerin verursacht. Nach Angaben der Polizei befuhr die 19-Jährige den linken Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart. Sie erkannte zu spät, dass eine vorausfahrende, 20-jährige Fahrerin ihren Dacia verkehrsbedingt abbremsen musste und fuhr auf den Dacia auf. Die Autofahrerin zog sich hierbei leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 6.000 Euro

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: