Setzt auf eine Reform der Champions League: BVB-Boss Watzke Foto: dpa/David Inderlied

Der deutsche Fußball zieht nicht mit: Die beiden Topclubs Bayern München und Borussia Dortmund halten nichts von den Plänen einer europäischen Super League.

Dortmund - Borussia Dortmund zeigt kein Interesse am Beitritt zur neuen europäischen Super League des Fußballs und setzt auf eine reformierte Champions League. „Die Mitglieder des Boards der European Club Association (ECA) haben sich am Sonntagabend zu einer virtuellen Konferenz zusammengeschlossen und bekräftigt, dass der Board-Beschluss vom vergangenen Freitag nach wie vor Gültigkeit hat“, so der Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Watzke in einer Stellungnahme auf der BVB-Homepage. 

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Das besagt der Beschluss

Dieser Beschluss besage, „dass die Klubs die geplante Reform der Champions League umsetzen wollen. Es war die klare Meinung der Mitglieder des ECA-Boards, dass man die Pläne zur Gründung einer Super League ablehnt“. Watzke betonte, dies gelte auch für den deutschen Rekordmeister Bayern München. Beide Großklubs hätten „in allen Gesprächen zu 100 Prozent deckungsgleiche Auffassungen vertreten“. 

Selbst hat sich der FC Bayern bisher nicht geäußert

Trainer Hansi Flick sagte allerdings am Montag in seiner Pressekonferenz vor dem Spiel am Dienstag (20.30 Uhr/Sky) gegen Bayer Leverkusen zu Super League: „Ich kenne nicht alle Details, aber ich stehe voll hinter der Aussage des Vereins und von Dortmund: Das wäre nicht gut für den europäischen Fußball“

Zwölf Größen des internationalen Fußballs, darunter alle englischen Giganten sowie Real Madrid und der FC Barcelona, haben die Gründung einer von der UEFA unabhängigen Super League angekündigt. In unserer Bildergalerie zeigen wir, welche zwölf Topclubs die Super League ins Leben rufen wollen.

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