Verdi-Aktion auf dem Stuttgarter Schlossplatz (im April 2020) Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die Gewerkschaft Verdi will sowohl die Krisengewinner der Branche zu Lohnerhöhungen zwingen als auch mit notleidenden Betrieben über Beschäftigungssicherung verhandeln. Die Arbeitgeber kritisieren das Forderungspaket als „völlig utopisch“.

Stuttgart - Infolge der Pandemie ist der Einzelhandel gespalten wie nie zuvor: Im Lebensmittel-, Versand- und Onlinebereich verzeichnet er hohe Umsatz- und Ertragszuwächse, während Teile des Bekleidungs- und Innenstadthandels ihre Existenz bedroht sehen. In dieser Situation wagt die Gewerkschaft Verdi in Baden-Württemberg mit ihrer Forderung zur Tarifrunde einen Spagat. Die Verhandlungen dürften etwa Mitte April losgehen. „Es wird keine Tarifrunde wie alle anderen werden“, sagt Verdi-Fachbereichsleiter Bernhard Franke voraus.

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