Leere Straßen im Stuttgarter Rotlichtviertel Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Seit fast vier Wochen ist Prostitution in der Öffentlichkeit faktisch verboten. Wie geht es den betroffenen Frauen? Und wird das Verbot überhaupt eingehalten?

Stuttgart - Ein Bordell in der Stuttgarter Altstadt, Mitte März: Security-Männer eilen durch die Gänge, klopfen an jedes Zimmer, egal, ob die Frau dahinter gerade Kundschaft hat oder nicht. „Alle zum Chef“, rufen sie, die auch in normalen Zeiten für die Sicherheit der Mieterinnen zuständig sind. Im Büro des Betreibers wartet die Polizei. Innerhalb einer Stunde müsse das Haus leer sein, sagen die Beamten. Die Stadt Stuttgart hat am Freitag, den 13. März, ein Verbot für Prostitutionsstätten erlassen, als erste Kommune in Baden-Württemberg.

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