Kein Kuddelmuddel: Nach dem Ersetzen abgelaufener Teile darauf achten, dass alles wieder einpackt wird. Foto: picture alliance/dpa-tmn/Christin Klose

Autofahrer müssen viele Regeln beachten. Die regelmäßige Kontrolle des verpflichtenden Verbandkasten dürfen sie dabei nicht vergessen. Er muss vollständig und das Verbandmaterial noch steril sein.

Stuttgart - Ist der Verbandkasten im Auto noch in Ordnung? Das sollten Autofahrer von Zeit zu Zeit prüfen. Einige steril verpackte Inhalte haben ein Haltbarkeitsdatum, das zu beachten ist, erläutert die Prüfgesellschaft GTÜ.

Die meisten Sets laufen nach fünf Jahren ab. Dann sind neue Komponenten fällig. Allerdings sei dabei genau darauf zu achten, dass alle anderen Teile wieder mit eingepackt werden. Ansonsten wird das bei der nächsten Hauptuntersuchung (HU) als geringer Mangel notiert – genau so als würde er komplett fehlen. Überalterte Bestandteile werden zudem mit einem Hinweis vermerkt.

Die GTÜ rät aus praktischen Gründen lieber gleich zum Neukauf eines kompletten Sets nach der seit 2014 gültigen Norm „DIN 13164“. Die müssten auch nicht teuer sein. Die Experten verweisen auf einen eigenen Test, der sehr empfehlenswerte Sets ab fünf Euro ermittelt hat. Das ist übrigens die gleiche Summe, die eine Verwarnung kostet, wenn der Kasten bei der nächsten Polizeikontrolle fehlt. Den Kasten verstaut man besser so, dass er im Notfall schnell zu erreichen ist, also etwa in Fächern der Türen oder der Sitze oder an Taschen der Sitzlehnen. Eher ungünstig: Ein Platz im Kofferraum, da er nach einem Heckaufprall möglicherweise nicht mehr erreichbar ist.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: