Eine Gedenkfeier in Esslingen am 12. November erinnert an deportierte Juden. Die Veranstalter mahnen zu Wachsamkeit gegen Rassismus und Krieg.
Eine Gedenkfeier zur Erinnerung an die unter dem Nazi-Regime deportierten, jüdischen Bürgerinnen und Bürger aus Esslingen findet am Mittwoch, 12. November, um 18 Uhr auf dem Hafenmarkt statt.
Veranstalter sind die Initiative zum Gedenken, der Verein Denk-Zeichen, das Kulturzentrum Dieselstrasse und die VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten). Sie wollen mit der Gedenkstunde neben dem Gedenken an die Opfer des Faschismus auch zum Nachdenken über Fremdenhass, Rassismus, Krieg, Militarisierung und zunehmende soziale Ungerechtigkeit in der Gegenwart anregen.
Es sprechen unter anderem der evangelische Dekan Klaus-Peter Lüdke und Stadtarchivar Joachim Halbekann. Auch Rabbiner Mark Pavlovsky ist eingeladen.