Der Starkregen Ende Juni hat Tunnel in Stuttgart – hier an der B 14 – geflutet. Experten halten das Kanalsystem zwar für gewappnet – aber auch für Extremereignisse? Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Extreme Regengüsse und Unwetter werden häufiger. „Darauf müssen wir uns einstellen“, sagt Verkehrsminister Winfried Herrmann (Grüne). Um Katastrophenfällen wie an der Ahr wirklich vorzubeugen, müsse im Südwesten viel mehr investiert werden.

Stuttgart - Der Klimawandel ist in aller Munde – mitsamt seinen Folgen. Extrem starke Regengüsse werden sich Umweltexperten zufolge ebenso häufen wie Hochwasserlagen oder ungewöhnliche Hitzeperioden, auch wenn dies in diesem Sommer in hiesigen Gefilden nicht spürbar war. Ist Baden-Württemberg, ist die Region Stuttgart gefeit vor Katastrophen wie Anfang Juli in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen? Was muss getan werden, um Menschen zu schützen, aber eben auch die Infrastruktur von Straßen und Schienen? Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) treibt das Thema um. „Denn wir sind im Blick auf Unwettergefahren zwar gut im bundesweiten Vergleich“, sagt er, „aber sind wir angesichts der Entwicklungen beim Klima im Blick auf die Zukunft auch gut genug?“ Nach der Sommerpause will Herrmann das Thema innerhalb der Landesregierung auf die Tagesordnung setzen.

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