...Berührungsängste sind bei einer Trächtigkeitsuntersuchung fehl am Platz. Foto: Phillip Weingand

Harald Pfeiffer betreibt in Murrhardt eine Praxis für Klein- und Nutztiere. Er sagt von sich selbst, er gehöre einer aussterbenden Art an – wir haben den Tierarzt begleitet und erfahren, wie sehr sich der Beruf gewandelt hat.

Das Kalb blickt Harald Pfeiffer aus großen Augen entgegen. Drei Tage ist es alt, ein hübsches Tier. Nur: Es steht nicht auf. „Normalerweise tun Kälber das schon nach ein paar Stunden“, erklärt der Tierarzt Pfeiffer. Gemeinsam mit dem Besitzer der Tiere versucht er, das Kalb auf die Beine zu wuchten. Keine Chance. Warum, wird ihm schnell klar: Die Hinterläufe des Kälbchens sind wie Gummi. „Eine Missbildung der Sehnen“, folgert Pfeiffer.

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