Syn Schmitt kann mittels biomechanischer Simulation nachweisen, wie es zum Tod in der Badewanne kam. Foto: Uni Stuttgart/Max Kovalenko

Eine an der Uni Stuttgart entwickelte biomechanische Simulationsmethode und ein thermodynamisches Gutachten haben jetzt zur Freilassung eines 62-Jährigen geführt. Er saß seit 13 Jahren wegen eines „Badewannen-Mordes“ an einer 87-Jährigen in Haft.

Der Fall des Hausmeisters, der seit 13 Jahren in München in Haft sitzt, weil er eine 87-Jährige in ihrer Badewanne ertränkt haben soll, hatte Schlagzeilen gemacht. Jetzt konnte Syn Schmitt, Physikprofessor an der Uni Stuttgart und Forscher am Exzellenzcluster Simtech, durch ein biomechanisches Simulationsgutachten eine spektakuläre Wende in dem Kriminalfall herbeiführen. Ebenfalls zu der Wiederaufnahme des Verfahrens beigetragen hat ein thermodynamisches Gutachten von Niels Hansen vom Institut für Technische Thermodynamik und Thermische Verfahrenstechnik der Uni Stuttgart.

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