Die Belastung für Studierende ist nach drei Semestern Digitalstudium extrem hoch. Foto: dpa/Guido Kirchner

Große Sorge macht der Uni Hohenheim die zunehmende psychische Belastung ihrer Studierenden. Die Kapazität der psychologischen Beratung wurde jetzt verdoppelt. Nicht Leistungsdruck, sondern Depressionen machen vielen Studenten zu schaffen.

Stuttgart - Die Auswirkungen der Coronapandemie bekommen inzwischen auch die Hochschulen zu spüren. Nach drei Semestern Digitalstudium ist bei vielen Studierenden die Luft raus. „Große Sorge bereitet der fortschreitende psychologische Belastungszustand durch die Isolation der Studierenden“, berichtet Dorothea Elsner, die Sprecherin der Uni Hohenheim. „Viele Studierende haben ihre Prüfungen geschoben.“ Somit werde dies die Studierenden nicht nur länger ohne Abschluss halten, sondern solche persönlichen Tiefs könnten sich auch auf die Lernfähigkeit auswirken, sodass es in den nächsten zwei Jahren zu mehr Studienabbrüchen kommen könne, befürchtet die Prorektorin für Lehre, Korinna Huber. Inzwischen hat die Uni ihre psychologische Beratung aufgestockt. „Die Sprechstunden unserer Psychologin sind ausgebucht“, berichtet Ulrich Krieger, Studienberater an der Uni Hohenheim.

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