Der 64-Jährige versuchte noch, ins Auto zu springen – zu spät: Der Audi Q7 machte sich selbstständig, rollte mit geöffneter Fahrertür rückwärts und streifte drei Autos.
Durch ein folgenschweres Versäumnis eines 64-Jährigen ist in der Keltenstraße in Renningen am Sonntagabend gegen 22 Uhr ein Schaden von mehr als 20 000 Euro entstanden. Der 64-Jährige war dort mit seinem Audi Q7 in Richtung Rutesheimer Straße unterwegs, hielt an und stieg aus seinem Fahrzeug aus. Dabei versäumte er, die Handbremse anzuziehen.
Das Auto machte sich daraufhin selbstständig, rollte mit geöffneter Fahrertür rückwärts und streifte an der Fahrerseite eines am Straßenrand stehenden VW Polo entlang. Anschließend streifte der Audi noch einen geparkten VW T-Roc, bis er schließlich gegen das Heck eines daneben abgestellten Peugeot 208 prallte. Der Peugeot wurde dadurch seinerseits gegen eine Mauer sowie die Treppe eines Wohnhauses geschoben.
Als der 64-Jährige das Wegrollen seines Fahrzeugs bemerkte, versuchte er noch, in den Audi zu springen und die Handbremse anzuziehen. Im Endeffekt gelang ihm das jedoch nicht, sodass erst die Kollisionen das SUV stoppten. Der 64-Jährige sowie die 27-jährige Fahrerin des VW Polo, die sich um Unfallzeitpunkt in ihrem stehenden Fahrzeug befand, blieben unverletzt. Die vier Autos, die Mauer sowie die Treppe wurden bei dem Unfall jedoch teilweise nicht unerheblich beschädigt.