Ein britisches Polizeiauto – bei einem Unfall geriet einiges durcheinander. (Symbolbild) Foto: dpa/Aaron Chown

Es ist eine Horrorvorstellung: Die Polizei ruft an und sagt, dass das eigene Kind tot ist. Genau das ist passiert – nur dass die betroffenen Familien verwechselt wurden.

Crimond - Die britische Polizei hat ein junges Todesopfer bei einem Verkehrsunfall verwechselt und die falschen Eltern informiert. Tatsächlich ist deren 18 Jahre alter Sohn aber am Leben. Er war nach dem Unglück in der Nähe des schottischen Ortes Crimond mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden - ein 19-jähriger Bekannter war indes bei dem Unfall am Montag ums Leben gekommen.

Nachdem die Polizei den Fehler erkannt hatte, entschuldigte sie sich bei beiden Familien und begründete die Verwechslung mit einer konfusen Lage am Unfallort und einer falschen Zeugenaussage. „Sie zeigten Verständnis angesichts der Umstände“, sagte ein Polizist am Mittwoch. Man werde den Vorgang aber intern aufarbeiten, um daraus zu lernen.

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