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ANZEIGE: Mit einer Vermögensberatung verbinden viele Sicherheit und Professionalität. Doch leider sind viele Berater nicht unabhängig, weshalb sie nicht selten im Eigeninteresse handeln.

Mit einer Vermögensberatung verbinden viele Sicherheit und Professionalität. Wer sich beraten lässt, handelt schließlich mit Weitsicht und lässt Dinge, von denen er oder sie nichts versteht, lieber Profis erledigen. Doch leider sind viele Vermögensberater nicht unabhängig, weshalb sie nicht selten vor allem im Eigeninteresse oder zugunsten ihrer Banken und/oder der Emittenten von diversen Finanzprodukten handeln. Unabhängige Finanzberater versprechen da mehr Kundenorientierung und Transparenz. Wir zeigen, was es damit auf sich hat.

Die Abhängigkeit herkömmlicher Vermögensberatung

Die Zinsen sind niedrig, die Konjunktur boomt - wer jetzt nicht ordentlich investiert, scheint die Chance seines Lebens ungenutzt an sich vorbeiziehen zu lassen. Doch in den undurchsichtigen Gefilden der hochkomplexen FinTech-Branche ist man heute als Laie ohne Beratung hilflos, verloren und vollkommen blind. In Zeiten fallender Kurse investieren und bei Kursanstieg verkaufen - diese Trading-strategie scheint gefühlt das letzte Mal im Mittelalter erfolgreich gewesen zu sein. Heute reichen solche Handlungsmaximen allein nicht mehr aus, denn die Finanzprodukte sind sehr kompliziert und in ihren Erfolgsaussichten kaum berechenbar geworden. Und leider trifft die Diagnose der Unberechenbarkeit auch auf viele Berater zu.

Denn herkömmliche Vermögensberater sind in vielerlei Hinsichten bloße »Vorderbühnen-Agenten« einer ganzen FinTech-Maschinerie, die auf der »Hinterbühne« die für sie »richtigen« Fäden zieht. Sie sind abhängig von etwaigen Provisionen von Emittenten, an die sie oder ihre Arbeitgeber vertraglich gebunden sind, aber auch von verkaufsbezogenen Kennzahlen, die ihnen vorgegeben werden; viele Vermögensberater erwirtschaften den Großteil ihres Lohnes auf Provisionsbasis, während ihre sogenannten »Grundgehälter« oftmals kaum der Rede wert sind. Sie sind somit notwendig auf einen regelmäßigen, möglichst hohen Absatz von Finanzprodukten jeglicher »Couleur« angewiesen und empfehlen schon mal Investitionspakete, die in erster Linie ihnen und ihrem Arbeitgeber zuträglich sind. Das Wohl und der finanzielle Erfolg der Kunden rücken dagegen nur allzu schnell in den Hintergrund. Die Kunden schließlich generieren unter Umständen in der Folge nicht nur keinen oder lediglich sehr wenig Gewinne, sondern zahlen zum Teil auch noch recht hohe Depot- und Kontoführungsgebühren. Eine vernünftige Alternative scheinen in dieser Beziehung sogenannte »unabhängige« Finanzberater zu sein.

Unabhängig beraten lassen, nachhaltig investieren

Eine unabhängige Vermögensberatung bietet einige entscheidende Vorteile gegenüber herkömmlichen Beratungspraktiken - etwa die der eigenen Hausbank. Zum einen entstehen keine Depot- bzw. Kontoführungsgebühren. Beratungsleistungen von unabhängigen Vermögensberatern werden nämlich in der Regel in Form einmaliger Honorare entlohnt; die Höhe des fälligen Honorars hängt dabei zumeist von der Höhe der Anlagesumme ab. Ist man mit der jeweiligen Beratungsleistung unzufrieden, so existieren keine Verträge mit langen Laufzeiten, die einen an einen bestimmten Berater bzw. ein bestimmtes Beratungsinstitut binden würden.

Zum anderen sind unabhängige Vermögensberater nicht an die Veräußerung von Finanzprodukten bestimmter Emittenten, mit denen sie bestimmte Kooperationsverträge geschlossen haben, angewiesen; sie können ihren Kunden gleichsam die gesamte »Marktbreite« an Anlagemöglichkeiten und Investmentprodukten zur Auswahl und Analyse vorlegen. Und die Informationen, die sie zur Analyse der relevanten Finanzmärkte nutzen, beziehen sie nicht etwa aus parteiischen Aktienbriefen oder Börsenzeitschriften, sondern aus eigenen Analysen, die auf offiziellen Zahlen und Daten sowie auf dem persönlichen Spezialwissen und Erfahrungsschatz basieren. Je nach Anlagesumme und Risikobereitschaft besteht hier demnach ein weitaus größeres Potenzial, ein in der Tat gewinnbringendes Investment zu tätigen, dass die Höhe des für die Beratung aufgewandten Honorars allemal zu decken in der Lage sein sollte.

Aber Obacht: Dies bedeutet freilich nicht, dass unabhängige Beratungsleistungen quasi zwangsläufig zum Erfolg führen; auch hier gibt es Unwägbarkeiten und Risiken, die jeder Anleger und jede Anlegerin stets in Kauf nehmen muss, wenn er oder sie die Entscheidung trifft, in dem »Spiel mit ernsten Konsequenzen« mitzumischen. Und vielleicht liegt darin für den einen oder anderen ja auch ein Stück weit der »gewisse Reiz«.

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