Der geplante Windpark in Hemmingen ist umstritten. Foto: Pia Bayer/dpa

Naturschützer sind frustriert, wohingegen der Projektleiter erfreut ist. Wie geht es – trotz Bedenken der Genehmigungsbehörde – weiter mit dem geplanten Windpark in Hemmingen?

Nördlich von Hemmingen dürfen sich Windräder drehen. Die Stuttgarter Regionalversammlung hat Anfang Dezember insgesamt 20 Vorranggebiete für Windkraft im Kreis Ludwigsburg beschlossen. Das wohl umstrittenste Gebiet liegt im Strohgäu. Die Pläne für den Windpark mit vier Anlagen im Gebiet LB-08 erhitzen die Gemüter. Denn die Fläche umfasst auch den Regenpfeiferacker auf den Gemarkungen Hochdorf, Hemmingen und Schwieberdingen. Seitdem das Gebiet als Vorranggebiet ins Gespräch gekommen ist, protestieren Naturschützer erbittert dagegen. Sie wollen die Fläche, die, wie sie betonen, ein landesweit bedeutsamer Rastplatz für gefährdete Zugvogelarten sei, unbedingt schützen. Besonders im Blick haben sie die Gold- und Mornellregenpfeifer.

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