Das russische Verlegeschiff „Akademik Tscherski“ wird im Hafen von Sassnitz-Mukran auf Rügen für seinen nächsten Einsatz vorbereitet. Foto: dpa/Jens Büttner

Berlin hält an der umstrittenen Röhre durch die Ostsee fest – ungeachtet der neuesten Erkenntnisse im Fall Nawalny. Ein Scheitern des Energieprojekts wäre ein Debakel für die Beteiligten . Es geht um eine Investition im Umfang von rund zehn Milliarden Euro.

Berlin - Die deutsche Bundesregierung will angesichts der neuesten Erkenntnisse im Fall Nawalny die Gangart gegenüber Russland verschärfen. Und zwar nicht im Alleingang, sondern in enger Abstimmung mit den Partnern aus EU und Nato. Doch dürfte ihr klar sein, dass sie in dem Konflikt selbst angreifbar ist. Und zwar wegen ihrer langjährigen Unterstützung für das Pipeline-Projekt Nord Stream 2. Die Verbündeten auf beiden Seiten des Atlantiks betrachten es mit großem Argwohn – und Moskau wiederum kann es jetzt als Druckmittel gegen Berlin einsetzen.

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