Die Skulpturen vor Hajek-Villa im Stuttgarter Westen verschwinden Stück für Stück. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Stuttgarts ehemalige Kulturbürgermeisterin Iris Magdowski bezeichnet den Umgang mit dem Künstlererbe als „kulturpolitischen Skandal“.

Stuttgart - Im November ist es oft düster, nass und kalt im oberen Teil der Hasenbergsteige, der steilen Trennungslinie zwischen den Stuttgarter Bezirken Süd und West. Im Skulpturenpark sind jetzt kaum noch Fußgänger unterwegs, eine morbide Atmosphäre macht sich breit. Daran hat auch die Hajek-Villa einen gehörigen Anteil. Sie ist mittlerweile ein Geisterhaus, das jeden Tag ein bisschen mehr den Geist aufzugeben scheint. Die Villa des 2005 verstorbenen Stuttgarter Künstlers verrottet und verfällt. Seit dem Tod von Otto Herbert Hajeks Ehefrau Katja ist das ehemals so farbenprächtige Haus unbewohnt und geht in diesem Zustand nun bereits in den elften Winter.

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