Auch viele Geflüchtete aus der ukrainischen Stadt Mariupol haben Zuflucht in Stuttgart gefunden. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Rund 113 000 Geflüchtete sind seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine in Baden-Württemberg registriert worden. Sie leben in einem Wechselbad von Hoffen und Bangen. Wer arbeiten will, bekommt es zuweilen mit der deutschen Bürokratie zu tun.

Es ist kurz vor 17 Uhr, Natalie Pfost schlüpft in ihre blaue Helferweste. Zugreisende hasten vorbei an dem kleinen Wartesaal am Nordausgang des Hauptbahnhofs. Zweimal die Woche kommt die gebürtige Ukrainerin, die seit 22 Jahren hier lebt, von Backnang nach Stuttgart und unterstützt ankommende Flüchtlinge. „Helfen hilft beiden Seiten“, sagt die 42-Jährige. Sonst könnte sie das Leid ihrer Landsleute nicht aushalten. Natalie Pfost stammt aus Lemberg, ihr Vater ist hier, der große Teil der Familie lebt noch in der Ukraine.

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