Willi Weber wurde in seiner Villa in Stuttgart überfallen. Foto: picture alliance / dpa/Bernd Weißbrod

Gefesselt, geschlagen, beraubt: Der frühere Formel-1-Manager schildert, wie ein Trio in seine Villa eindrang und alles mitnahm - sogar seine Uhren.

Der frühere Formel-1-Manager Willi Weber geht nach dem brutalen Raubüberfall auf ihn davon aus, zuvor über längere Zeit ausspioniert worden zu sein. „Die wussten, was sie machen“, sagte der 83-Jährige der „Bild“ (Freitag). „Ich muss über Wochen ausspioniert worden sein. Die kamen rein und wussten alles.“ 

Den maskierten Tätern habe er etwa Codes zu Tresoren geben müssen. Das Trio habe den Inhalt daraus komplett geraubt, schilderte Weber der Zeitung. „Es ist alles weg! Auch meine Uhren.“ 

Gegenüber unserer Zeitung gab Weber an, dass es ihm nach dem brutalen Angriff sehr schlecht gehe und er unter Schock stehe.

Weber war nach eigener Darstellung am Dienstagabend in seiner Villa im Stuttgarter Nobelviertel Kräherwald überfallen worden. „Sie waren zu dritt, sie haben mir mit der Faust ins Gesicht geschlagen und mich ordentlich verprügelt“, hatte er berichtet. Mit seiner Frau und einer Haushälterin habe er in Angst ausgeharrt - gefesselt, geschlagen und bedroht. Dann erst sei es ihm gelungen, sich von den Fesseln zu befreien und die Polizei zu alarmieren.