Die Bande hat mit spektakulären Raubüberfällen weltweit Schlagzeilen gemacht. Foto: dpa/SDMG

Er soll ein Mitglied der international tätigen Juwelen-Räuberbande „Pink Panther“ sein: Am Dienstag steht der 34-jährige Angeklagte vor Gericht. Es geht um Überfälle auf Juweliere und auf einen Geldtransporter.

Vor dem Landgericht Köln beginnt am Dienstag (9.15 Uhr) ein Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der international tätigen Juwelen-Räuberbande „Pink Panther“. Der 34-Jährige soll an insgesamt drei Überfällen in Köln und Baden-Württemberg mit einer Gesamtbeute von mehr als 700 000 Euro beteiligt gewesen sein. Die Bande hatte in der Vergangenheit immer wieder mit spektakulären Raubüberfällen weltweit Schlagzeilen gemacht.

Die Staatsanwaltschaft Köln wirft dem Angeklagten unter anderem bandenmäßigen schweren Raub vor. Er soll in den Jahren 2015 und 2016 an Raubüberfällen auf zwei Juweliere in Köln und einen Geldtransporter in Esslingen beteiligt gewesen sein.

Der Prozess findet unter strengen Einlasskontrollen statt. Die Polizei wird das Gebäude des Landgerichts bewachen. Der Angeklagte war im vergangenen Jahr bei einer Passkontrolle am Flughafen von Barcelona verhaftet worden. Die spanischen Behörden lieferten ihn dann nach Deutschland aus.