Überlastung droht: Allgemeinarzt Thomas Heindel appelliert in der aktuellen Situation an das Verständnis der Patienten. Foto: Stefanie Schlecht

Die kurzfristige Schließung einer Hausarztpraxis löste in Aidlingen Schockwellen aus. Die beiden verbleibenden Praxen müssen mehr als 1000 Menschen zusätzlich versorgen. Sorgen bereitet die bevorstehende Grippesaison.

Als die Allgemeinmedizinerin Olga Marada-Csorba im Frühjahr überraschend angekündigte, dass sie zum 30. Juni aus persönlichen Gründen ihre Praxis im Aidlinger Pfarrgässle aufgeben will, sorgte das in der 9500-Einwohner-Gemeinde für große Verunsicherung. Eine Nachfolge gibt es nicht, die beiden verbliebenden Arztpraxen, eine davon in Aidlingen, eine in Deufringen, müssen jetzt plötzlich weit mehr als 1000 zusätzliche Patientinnen und Patienten versorgen. Seitdem gilt ein Aufnahmestopp für alle, die nicht in der Gemeinde Aidlingen oder einem ihrer Ortsteile leben.

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