So war es nach dem Finale 2019: Jubel beim TSV Neuhausen, Enttäuschung beim TSV Wolfschlugen. Foto: Herbert Rudel - Herbert Rudel

14 Teams starten in das Turnier vom 4. bis 6. Januar in der Esslinger Neckarsporthalle. Der TV Altbach spielt wieder mit, zum ersten Mal ist die SG Schorndorf dabei.

EsslingenDer Titelverteidiger ist dabei, der Vorjahresfinalist, das neue Top-Team der Region, der Rekordsieger, ein Rückkehrer und ein Neuling. Und viele Dauergäste spielen mit. Das Teilnehmerfeld des 26. EZ-Handballpokals vom 4. bis 6. Januar 2020 in der Esslinger Neckarsporthalle steht. 14 Mannschaften kämpfen bei der Traditionsveranstaltung, die von Toto-Lotto und der Volksbank Esslingen unterstützt wird, um den Sieg. Ausrichter ist diesmal die SG Esslingen.

Angeführt wird das Feld vom Drittligisten TV Plochingen und dem TSV Neuhausen aus der Baden-Württemberg Oberliga. Die Mannschaften haben im Sommer die Spielklassen getauscht. Die Plochinger sind somit die ligahöchste Mannschaft – zum Expertenteam in Sachen EZ-Pokal-Sieg haben sich in den vergangenen Jahren aber die Neuhausener entwickelt. Acht der zehn vergangenen Turniere haben sie gewonnen – und sind mit diesen acht Erfolgen dem TSV Deizisau dicht auf den Fersen, der mit zehn Siegen immer noch der Rekordsieger ist. Im Januar 2019 setzten sich die MadDogs im Finale mit 13:12 gegen den TSV Wolfschlugen durch.

Die Plochinger durften in den vergangenen 25 Jahren zwei Mal den Siegerpokal in die Höhe recken – zum letzten Mal im Jahr 2006 nach einem Finalsieg gegen das Team Esslingen. Es wird also wieder Mal Zeit für einen TVP-Erfolg – aber neben den Neuhausenern werden auch die fünf teilnehmenden Württembergligisten etwas dagegen haben. Abgerundet wird das Teilnehmerfeld von vier Landesligisten, zwei Bezirksligisten und natürlich spielt auch die SGE mit ihrem gerade in die Kreisliga A abgestiegenen Team mit.

„Die Favoritenrolle schieben wir gerne den Plochingern zu“, sagt Neuhausens Kapitän Hannes Grundler gut gelaunt. „Als Gejagter muss man sich erst einmal beweisen“, erzählt er aus eigener Erfahrung. „Wir können diesmal befreit aufspielen. Wenn wir unsere Leistung abrufen, spielen wir sicherlich auf einem Niveau – wir wollen versuchen, den Titel zu verteidigen.“ Grundler kuriert gerade einen Bänderriss aus, bis Januar wird er aber fit sein.

Zum ersten Mal spielt die SG Schorndorf mit. Der Landesligist führt die schöne Tradition der „auswärtigen“ Mannschaften fort, die das Turnier in den vergangenen Jahren immer wieder bereichert haben. Zudem sitzt bei den Schorndorfern in Michael Abele ein in der Region bestens bekannter Trainer auf der Bank.

Nach einigen Jahren Abstinenz ist auch Bezirksligist TV Altbach wieder in der Neckarsporthalle dabei. „Als ich noch Spieler war, war es mir schon immer ein Anliegen, wieder beim EZ-Pokal mitzuspielen“, sagt Interimstrainer Steffen Braun, der den Posten beim Bezirksligisten während der laufenden Runde von Matthias Nemeth übernommen hat. Nun ist es so weit.

Obwohl es nach dem schwachen Saisonstart zuletzt deutlich besser lief und der TVA die ersten beiden Siege eingefahren hat, soll beim EZ-Pokal ein neuer Coach das Team betreuen. „Das Turnier ist eine gute Vorbereitung, weil wir gleich in der Woche drauf ein Ligaspiel haben“, erklärt Braun. „Zudem wollen wir uns gut präsentieren und denen, die sonst nicht zu unseren Spielen kommen, zeigen, dass in Altbach mit einer jungen Mannschaft guter Handball gespielt wird.“

Das Teilnehmerfeld

TV Altbach

TSV Denkendorf

TSV Deizisau

HSG Ebersbach/Bünzwangen

SG Esslingen

Team Esslingen

SG Hegensberg/Liebersbronn

TSV Neuhausen

HSG Ostfildern

TV Plochingen

TV Reichenbach

SG Schorndorf

SKV Unterensingen

TSV Wolfschlugen

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