Merlin Rose spielt einen der Straffälligen, die bei einem Bergcamp in Südtirol eine zweite Chance bekommen sollen. Foto: Luis Zeno Kuhn/Lailaps Pictures/X Filme

Zwischen „Lost“ und „Herr der Fliegen“: Mit der Serie „Wild Republic“ wollen die Telekom und das öffentlich-rechtliche Fernsehen gemeinsam Netflix und Co. bezwingen und schicken jugendliche Straftäter in die Alpen.

Stuttgart/Bonn/Berlin - Steffi mit den zwei Müttern hat ihre Schule angezündet. Can spielt ein bisschen zu gerne den Draufgänger. Kim ist auf die Romeo-Masche reingefallen, ging für ihren Freund erst auf den Strich und dann in den Knast. Justin verwechselt sich selbst mit dem Bösewicht aus einem Jams-Bond-Film, Lindi sieht aus wie ein biederes Landei, besitzt aber Killerinstinkte. Jessica hat ein Drogenproblem. Und Ron behauptet, er wäre nur hier, weil er Fahrräder geklaut habe. Irgendwo im Südtiroler Alpenmassiv treffen diese jugendlichen Straftäter aufeinander, sollen sich bei einem erlebnispädagogischen Camp wieder als Teil einer Gemeinschaft erfahren, Verantwortung übernehmen, Vertrauen lernen.

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