In der ARD-Doku von 2021 werden Interviewszenen im Graphic-Novel-Stil illustriert – auf diese Idee wäre der Regisseur Karl Fruchtmann 1981 selbst wohl nie gekommen. Foto: Radio Bremen

Die ARD erinnert an einen Meilenstein der TV-Geschichte: Vor 40 Jahren, 1981, ließ das Erste an zwei Abenden Überlebende des Holocaust, von Auschwitz und Treblinka zu Wort kommen. Das bewegt noch heute.

Stuttgart - Es ist immer ein zweischneidiges Schwert, wenn ARD und ZDF an ihre eigene Geschichte erinnern: Einerseits wird deutlich, an wie vielen Stellen der bundesdeutschen Geschichte das öffentlich-rechtliche Fernsehen entscheidend zur Debatte und Meinungsbildung im Land beigetragen hat. Aber zum anderen fällt eben auch ein helles Licht auf die Tatsache, wie sehr inzwischen diese Rolle im Einerlei der Krimiflut, der Sportübertragungen und all der Talkshow-Rituale verloren gegangen ist.

Das Beste aus Esslingen.

Ganz nah dran, mit EZ+

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen EZ+ Artikel interessieren. Jetzt mit EZ+ weiterlesen und die unbegrenzte redaktionelle Vielfalt der digitalen Eßlinger Zeitung erleben.

  • Inklusive aller EZ+ Artikel
  • Auf allen Endgeräten verfügbar
  • Jederzeit kündbar
Jetzt 2 Wochen kostenlos testen
Im Anschluss 6,90€ / Monat

Als führende Tageszeitung in der Region, berichtet die Eßlinger Zeitung umfassend und kompetent über das Geschehen in der Welt und die bewegenden Geschichten vor Ihrer Haustür. Mit unserem EZ+ Abo haben Sie von überall, rund um die Uhr Zugriff auf alle exklusiven redaktionellen Inhalte auf www.esslinger-zeitung.de.

  • Inklusive aller EZ+ Artikel
  • Auf allen Endgeräten verfügbar
  • Jederzeit kündbar