Im Visier der türkischen Kontrollbehörde: die Deutsche Welle. Foto: Imago/Marc John

Mit der Deutschen Welle verbietet die Kontrollbehörde erstmals auch ein Angebot aus dem Westen. Kritiker sehen darin eine gezielte Strategie.

Als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eine Erhöhung des Mindestlohnes bekannt gab, war ihm ein begeistertes Medienecho gewiss. „Freudenbotschaft“ lautete die Schlagzeile in vielen Zeitungen und Fernsehsendern, denn die Regierung kontrolliert die meisten von ihnen. Nur wenige Blätter, Sender und Internetplattformen stellten klar, dass die Lohnanhebung für Millionen Beschäftigte nicht einmal ausreicht, um die Inflation auszugleichen. Für Türken wird es künftig schwieriger, kritische Berichte zu finden, denn die Regierung erhöht den Druck auf die Medien.

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