Das erste Jahr in Trumps zweiter Amtszeit ist vorbei, die Bilanz düster: Er brachte der Welt keinen Frieden und Amerika kein goldenes Zeitalter, meint unser Autor Armin Käfer.
Wenn Donald Trump das Wort ergreift, tönt es meist nach Selbstbeweihräucherung im Superlativ. Zur zweiten Amtszeit ist er mit einem großen Versprechen angetreten: „Mein stolzestes Vermächtnis wird das eines Friedensstifters und Einigers sein“, sagte der 47. US-Präsident beim Wiedereinzug in das Weiße Haus. Seine Bilanz nach einem Jahr sieht anders aus: Er hat Zwietracht im eigenen Land gesät, den Westen entzweit, Verbündete brüskiert, an vielen Fronten neue Händel angezettelt. Und seine Versuche, Frieden zu diktieren, sind weitgehend verpufft – sofern es sich nicht ohnehin um schlichten Etikettenschwindel handelte.
Unsere Abo-Empfehlungen