Die SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer stoßen bei Unternehmern in Baden-Württemberg auf Ablehnung – vor allem in der aktuellen Wirtschaftslage, kritisiert Trigema-Chefin Bonita Grupp.
Immer wieder hatte Wolfgang Grupp betont, dass er Trigema nach seiner Zeit als langjähriger Firmeninhaber an nur eines seiner Kinder übergeben werde. Doch vor zwei Jahren gingen die Anteile des schwäbischen Textilunternehmens dann doch an gleich drei Personen – auch aus Steuergründen: an Grupps Tochter Bonita Grupp, Sohn Wolfgang Grupp junior sowie Grupps Ehefrau Elisabeth. „Um die Steuerlast gering zu halten, wurde die Firma anteilig an unsere Mutter, meinen Bruder und mich verschenkt“, erklärt die heutige Trigema-Co-Chefin Bonita Grupp unserer Redaktion. „Im Gegenzug dazu, haben wir uns dazu verpflichtet die Lohnsumme für sieben Jahre zu halten“, ergänzt sie.
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